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© Stadt Bottrop

Designetz-Stele macht die Energiewende in Bottrop erlebbar

Das Energiewende-Projekt „Designetz“ installiert in Bottrop eine Haltestelle auf der „Route der Energie“

© Stadt BottropDie Designetz-Stele erklärt spielerisch den Weg der Energiewende

Die von „Designetz“ entwickelte „Route der Energie“ führt durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland und soll dafür sorgen, dass 30 vorhandene und geplante Energieprojekte entlang der Bundesländer ein intelligentes Energienetz bilden. Neben Bottrop mit dem Projekt InnovationCity sollen dabei insgesamt 16 Städte eine Informations-Stele erhalten und so mit ihren Projekten als „Energiewabe“ Teil des Netzes werden.

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler nimmt mit den Beteiligten des Projekts die Stele in Betrieb

Oberbürgermeister Bernd Tischler nahm heute, 22. November, gemeinsam mit den Beteiligten des Projekts Burkhard Drescher, Geschäftsführer der InnovationCity Management GmbH (ICM), Maren Wenzel vom Gas- und Wärme-Institut Essen (GWI), Lothar Ahle und Burkhard Lenth von innogy SE sowie Dr. Bernd-Josef Brunsbach von der Emscher Lippe Energie (ELE) die Stele in Betrieb.

„Mit der Eröffnung der Stele zeigen wir, dass wir 2010 einen nachhaltigen Prozess in dieser Stadt angestoßen haben, der auch Jahre später noch wichtige Entwicklungen vorantreibt“, sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler.

© Stadt BottropMit der App "Designetz" wird das Projekt dreidimensional erlebbar

Die Installation der zwei Meter hohen „Haltestelle“, gegenüber vom Hauptbahnhof Bottrop am Eingang zum Zentrum für Information und Beratung (ZIB), soll die Energiewende für alle Bürger der Stadt Bottrop interaktiv erlebbar machen. Mit der entsprechenden Designetz App werden die Herausforderungen, Strategien und Ziele rund von zukunftsfähigen Energiesystemen in einer dreidimensionalen Welt dargestellt. Die Smartphone-Nutzer haben so die Möglichkeit beispielsweise die Erzeugung von Wind- und Solarenergie in einer fiktiven Stadt in Abhängigkeit von Tagesform und Wetterlage zu steuern.

Mikro-KWK-Anlagen stabilisieren Bottrops Stromnetz

Für die Stadt Bottrop ist im Rahmen des Projekts InnovationCity vor allem der Einsatz sogenannter häuslicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) zur Stabilisierung eines Verteilernetzes ein wichtiges Thema. Insgesamt drei der Strom produzierenden Heizungen aus dem Forschungsprojekt „100 Mikro-KWK-Anlagen“ sowie eine weitere Anlage beim GWI in Essen wurden mit modernen Kommunikationssystemen ausgestattet. Sie können ferngesteuert aktiviert werden, um den Bedarf von zusätzlichem Strom zu decken und lokale Schwankungen im Verteilernetz auszugleichen.


Weitere Informationen zu dem Projekt "Designetz" können unter www.designetz.de abgerufen werden

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