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© Unsplash License, Christian Dubovan

Fördertopf für Solarstrom ist ausgeschöpft

Die Stadt Bottrop hatte offensiv ihren Fördertopfes für Photovoltaikanlagen beworben. Nach knapp drei Monaten ist der Topf nun leer. Insgesamt wurden 32 Anlagen bezuschusst.

Mit der im März 2019 gestarteten Solaroffensive wollten die Stadverwaltung und die Innovation City Management GmbH (ICM) in der InnovationCity Anreize zur Errichtung von Photovoltaikanlagen schaffen. Dieses Ziel wurde erreicht: Mit der Fördersumme von 35.000 Euro konnten in nur drei Monaten 32 neue Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 314 Kilowatt-Peak (kWp) bezuschusst werden. Bis Ende 2020, wenn auch das Projekt InnovationCity seine Endbilanz zieht, möchten Stadtverwaltung und ICM insgesamt 500 kWp realisiert haben – angesichts der nun noch fehlenden 186 kWp stehen die Chancen dafür nicht schlecht.

Die neuen Photovoltaikanlagen unterstützen die Klimaschutz- und Energieeffizienz-Bestrebungen der Stadt. Mit dem zu erwartenden jährlichen Stromertrag von rund 270.000 Kilowattstunden können etwa 67 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Die eingesparten Treibhausgase – jedes Jahr knapp 150 Tonnen CO2 – entsprechen den durchschnittlichen verkehrsbedingten Emissionen von 98 Berufspendlern in NRW.

Im Rahmen der Förderkampagne "Sonnenstadt Bottrop – Solaroffensive 2019" wurde der Bau einer neuen Photovoltaikanlage mit 200 Euro je Kilowatt-Peak gefördert, maximal konnte ein Zuschuss von 1.200 Euro für eine Anlage beantragt werden. Im März und April hatten Stadtverwaltung und ICM an vier Themenabenden über Photovoltaik informiert und damit rund 130 interessierte Bottroper erreicht.

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