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Ab dem 2. März heißt es: „LOUISE bringt’s“

Neuer Lieferservice startet in Bottrop mit städtischer Unterstützung

Ab heute (2. März) können sich Bottroperinnen und Bottroper ihre Einkäufe oder auch Bestellungen an registrierte "LOUISE-Points", an "LOUISE-Schränke" und nach Hause liefern lassen. Dazu müssen Interessierte sich ab sofort im Internet unter "www.louise-bottrop.de" registrieren. Alles Weitere erledigt dann nach Angaben der federführenden städtischen Wirtschaftsförderung der Händler. Alle Bestellungen und Einkäufe, die bis 14 Uhr beim Händler eingehen, können noch am selben Tag ab 17.30 Uhr geliefert werden.

Neben der nach Hause-Lieferung und der Lieferung zu so genannten "LOUISE-Points" – ähnlich der bekannten Paketshops – gibt es auch zwei Paketschränke, zu denen Kunden ihre Ware liefern lassen können: Einer steht in der "LOUISE-City-Station" in der Altmarkt-Passage und der andere am Bottroper Hauptbahnhof. Damit können Kunden ihre Ware unabhängig von den Geschäftszeiten Tag und Nacht abholen. Das Besondere ist dabei, dass die Ware in der Innenstadt mit dem umweltfreundlichen Lastenfahrrad zum Kunden gebracht wird und damit das Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Dieses City-Logistik Angebot ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekts „LOUISE – Logistik und innovative Services für urbane Regionen am Beispiel der Emscher-Lippe-Region“, in dem Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune ein integriertes Stadtlogistiksystem entwickeln und nun erproben.

„Zentrale Anlaufstelle ist die 'LOUISE-City-Station' in der Altmarkt-Passage. Hier werden alle Dienstleistungen gebündelt“, erläutert Frank Rottbeck von der Spedition Rottbeck aus Bottrop, der Mitinitiator und Konsortialführer im Projekt ist. „Von hier aus managen wir alle Transporte – ob nach Hause oder zu einem 'LOUISE-Point' oder Schrank – sowie die weiteren integrierten Dienstleistungen wie die Anmietung von kleinen Lagerflächen in der City-Station oder auch einen 'Essen auf Rädern'-Service für Unternehmen und Institutionen. Auch bieten wir den klassischen Paketshop (aber mit „Umkleide“) an, so dass Kunden Ware umgehend bei Nichtgefallen oder mangelnder Passform vor Ort zurückgeben können“, führt Rottbeck weiter aus.

„Damit bietet das Projekt mitten in der Innenstadt eine integrierte Logistik- und Handelsdienstleistung an. Das gibt es so in Deutschland noch nicht“, ergänzt Michael Lücke vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik aus Dortmund, der das Projekt mit angestoßen hat und betreut.

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