[03.03.2016 | 173]
[Stadt Bottrop] Veranstaltungshinweise, Kultur

Vania und Sonia und Mascha und Spike

Tschechow-Bearbeitung von Christopher Durang am 7. März zu sehen
Das städtische Kulturamt zeigt am Montag, dem 7. März, ab 19.30 Uhr die Schauspielkomödie "Vania und Sonia und Mascha und Spike" von Christopher Durangin und das in der Aula des Josef-Albers-Gymnasiums.

Die Kenntnis der russischen Meisterwerke von Anton Tschechow ist keine Voraussetzung, um von der Komödie „Vania und Sonia und Mascha und Spike“ des vielfach ausgezeichneten amerikanischen Autors bestens unterhalten zu werden. Vielmehr haben die Geschwister Vania, Sonia und Mascha die Namensgebung ihren tschechow-begeisterten Eltern zu verdanken, leben allerdings mit diesen bedeutungsschwangeren Namen im heutigen Amerika. Die mit leichter Hand geschriebene Tschechow-Hommage, eine Mischung aus federleichtem Humor und melancholischen Momenten, wurde in New York im Jahr 2013 gleich fünfmal ausgezeichnet.

Mit Anfang bzw. Ende 50 haben sich Langeweile und Tristesse in den Alltag des Geschwisterpaars Vania (R. Joswig) und Sonia (A. M. Timmel) eingeschlichen. Da sitzen die beiden nun in ihrem Haus in Bucks County, Pennsylvania, trauern einem Leben nach, das sie nie gelebt haben, und gehen einander gehörig auf die Nerven. Überraschender Weise kommt nach vielen Jahren die um ihr glamouröses Leben beneidete Schwester Mascha (C. Wenzel) zu einem Wochenendbesuch auf dem Land angereist. Begleitet wird sie von ihrem blutjungen, recht unverkrampften Lover Spike (P. G. Boll).

Schauspielerin und Diva Mascha wirbelt die Stimmungslage aller Personen für ein tumultreiches Wochenende durcheinander. Sie nötigt ihre Geschwister kurzerhand, an einem Kostümfest teilzunehmen. In den urkomischen Aufruhr geraten ein Original-Walt-Disney-Schneewittchen-Kostüm, eine liebenswerte Nachbarin, eine Voodoo-Puppe und ein futuristisches Theaterstück. Außerdem hat Mascha sich in den Kopf gesetzt, das Elternhaus zu verkaufen. Allerdings hat sie die Rechnung ohne Sonia gemacht, die aus ihrem Mauerblümchen-Dasein erwacht und zu der Erkenntnis kommt, dass es nie zu spät ist, mit dem Leben und der Liebe zu beginnen.

Eintrittskarten für die Aufführung gibt es an der Theaterkasse im Kulturzentrum August Everding, Blumenstraße 12-14, Tel.: 70-3308.

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