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Lebensgefahr in der Kirchheller Heide

RVR sperrt Wanderwege nach Unwetter

Von den heftigen Unwettern, die am Donnerstagabend über Teile des nördlichen Ruhrgebiets gezogen sind, ist die Kirchheller Heide in Bottrop massiv getroffen worden. Daher wird der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) seine Waldgebiete in der Kirchheller Heide für Spaziergänger sperren. Durch umgestürzte Bäume, die die Wege blockieren, und vor allem lose Äste in den Kronen der Bäume besteht akute Lebensgefahr. Die wichtigsten Wanderwege wird RVR Ruhr Grün mit Barken versperren und entsprechende Warnhinweise anbringen. Die Sperren für Fußgänger und Radfahrer werden ab sofort aufgebaut. Die Aufräumarbeiten beginnen am Montag, 19. Juni. Wie lange das Waldgebiet komplett gesperrt bleibt, ist derzeit nicht absehbar.

Auch die Feuerwehr Bottrop warnt ausdrücklich vor dem Betreten der Wälder in dem betroffenen Gebiet. Hier drohe auch jetzt noch Lebensgefahr durch herabstürzende Äste undumstürzende Bäume.

Die Feuerwehr ist zu insgesamt an 58 Einsatzstellen ausgerückt. Schwerpunktmäßig war Bottrop Grafenwald betroffen. Auf dem  Sensenfeld ist ein Baum auf ein Haus gestürzt und im Bereich der  Lehmschlenke haben umgestürzte Bäume Teile der Stromleitung  heruntergerissen. Herabfallende Äste haben Fahrzeuge beschädigt. Menschen sich glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.  Ein Ferienlager von Kolping hat den Sturm ebenfalls unbeschadet überstanden.

Insgesamt sind noch circa 30 Schadenstellen bekannt, die nun der Fachbereich Umwelt und Grün der Stadt Bottrop beseitigt. Die Straße "Am Schleitkamp" ist weiterhin zwischen der Bottroper Straße und der Christfurth voll gesperrt. Wie lange die Sperrung noch andauert ist unklar.

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