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Stadt Bottrop appelliert eindringlich zur Kooperation

Pandemie kann nur mit Akzeptanz für behördliche Arbeit bekämpft werden

Seit nunmehr sieben Monaten ist die Gesellschaft mit den Folgen einer globalen Pandemie konfrontiert, die für jeden Einschränkungen und Hindernisse mit sich bringt. Angesichts der langen Zeitspanne und der positiven Entwicklung im Sommer, verzeichnen Gesundheitsamt und Ordnungsbehörden eine gewisse Müdigkeit, was die Einhaltung der Hygiene-Regeln und die Zusammenarbeit mit den Behörden betrifft. Der Leiter des Bottroper Krisenstabs Paul Ketzer appelliert daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Bemühungen nicht nachzulassen und auch mit den Behörden einvernehmlich zusammenzuarbeiten. „Nur solidarisch und gemeinsam, werden wir gut aus dieser Krise kommen“, so Ketzer.

Vor allem, wenn es um die Nachverfolgung von Kontakten von Infizierten geht, steht das Gesundheitsamt zunehmend vor Problemen: Oftmals können Kontakte nicht erreicht werden, in Einzelfällen sind die angegeben Telefonnummern oder Adressen nicht nachvollziehbar, wird doch jemand erreicht, kann er in vielen Fällen nur schwer von Auflagen und Einschränkungen überzeugt werden. „Das kostet unseren Mitarbeitern, die auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten, Zeit und Nerven“, sagt Paul Ketzer. „Wir haben eine gute Chance, die Pandemie auch in den Herbst- und Wintermonaten handhabbar zu halten. Dazu müssen aber alle in der Stadtgesellschaft zusammenarbeiten. Den Menschen muss verstärkt in Erinnerung gerufen werden, dass wir letztendlich für sie, für ihre Gesundheit arbeiten.“

In diesem Zusammenhang lobt der Krisenstabsleiter ausdrücklich alle Helfer und Unterstützen und alle diejenigen, die in den vergangenen Monaten einvernehmlich mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden zusammengearbeitet haben. „Ihr Verhalten war vorbildlich, weil diese Menschen uns sehr geholfen haben, Infektionsketten zu ermitteln, um gezielt Maßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung der Krankheit zu treffen. Wenn diese positiven Beispiele zur Regel würden, ist die Stadt für die kommenden Wochen gut aufgestellt.“

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