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Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle

In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet wurde. Die Zuständigkeit der Landschaftsverbände richtet sich nach dem Sitz der Betriebsstätte.

Wichtig: Die Quarantäne muss durch die zuständige Behörde angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

So erhalten Sie eine Entschädigung

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt:
Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer muss der Arbeitgeber im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

Für Selbstständige gilt:
Sie stellen den Antrag direkt beim zuständigen Landschaftsverband

Für Beamte/innen gilt:
Sie haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles

Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Kontakt LWL

Pressekontakt:
Markus Fischer
LWL-Pressestelle
Telefon: 0251 591-235
E-Mail: presselwlorg

Weitere Informationen

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