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Impf-Terminvergabe: Zweittermin ist gesichert

Nach den turbulenten ersten Tagen bei der Impf-Terminvergabe hat die Kassenärztliche Vereinigung technisch nachgerüstet. Trotz Wartezeiten wurden in NRW trotzdem hunderttausende an Impfterminen vergeben.

Die ersten zwei Tage der Impf-Terminvergabe in NRW waren turbulent: Nach der Freischaltung der Buchungssysteme am Montagmorgen wurden in den ersten Stunden rund 700 Zugriffe pro Sekunde auf die Plattform zur Online-Terminvergabe verzeichnet. Auch die Telefon-Hotlines wurden stark beansprucht, sodass es schließlich zunächst zu einem Systemausfall sowie zu einer Reihe verschiedener technischer Störungen gekommen ist.

Die gute Nachricht: Mittlerweile sind die Fehler behoben. Außerdem wurden weitere Server eingebunden, um der hohen Nachfrage nach Terminen gerecht zu werden. Trotz aller Widrigkeiten konnten in Westfalen-Lippe bisher insgesamt 471.000 Impftermine (Erst- und Zweitimpfung, Stand: 27.1, 9 Uhr) vergeben werden.

In einigen Fällen ist es vorgekommen, dass Bürger einen Ersttermin, aber keinen Zweittermin erhalten haben, wie es eigentlich vorgesehen ist. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen- Lippe (KVWL) ist über diesen Umstand informiert und wendet sich deshalb an die betroffenen Bürger:

Aufgrund eines technischen Fehlers konnten die Zweittermine für die Corona-Impfung nicht immer direkt mit dem Ersttermin gebucht werden. Wer von diesem Umstand betroffen ist und einen Ersttermin erhalten, aber keinen Zweittermin hat, soll unbedingt den Ersttermin wahrnehmen. Dort erhält man dann seinen Zweittermin in diesem Fall von der KVWL. Es ist nicht notwendig selbst aktiv zu werden.“
 

Gelegentlich landen die Termin-Bestätigungsmails auch im Spam-Ordner. Die Bürger sollten deshalb auch ihren Spam-Ordner überprüfen.

"Wir haben in den vergangenen Tagen mit sehr vielen großen und kleinen Problemen zu kämpfen gehabt und es läuft sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch nicht alles so, wie wir es uns für die Bürger in Westfalen-Lippe wünschen würden. Alle Beteiligten haben in den vergangenen zwei Tagen unermüdlich daran gearbeitet, die Funktionalität der Systeme schnellstmöglich wiederherzustellen und anzupassen", erklärt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL.

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