Zukunft Bottrop

Mit dem Projekt "Zukunftsstandort.bottrop." beschreitet die Stadt einen Weg zu einer Neuausrichtung der Wirtschaftsförderungspolitik. Bund und Land haben, wenn auch mit einer Revisionsklausel, den Ausstieg aus der Kohleförderung beschlossen. Wenn dies umgesetzt wird, sind starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der Region und in der Stadt zu erwarten. Es ist wichtig, sich frühzeitig auf die Veränderungen im Arbeitsmarkt vorzubereiten. Der "Zukunftsstandort.bottrop." ist ein Baustein, um in der Stadt neue Wirtschaftsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten zu erschließen.

Das Beratungsunternehmen Prognos hat im April 2010 den Masterplan "Zukunftsstandort.bottrop." vorgelegt. Diese Analyse zeigt neue Schwerpunkte in der Wirtschaftsförderungspolitik auf und bietet Vorschläge, wie die ausgewählten Aktionsfelder organisiert und bearbeitet werden. Der Masterplan ist der Startpunkt für die Projektarbeit der nächsten Jahre.

Die zu bearbeitenden Aktionsfelder konzentrieren sich zunächst auf die Schwerpunktthemen Bildung, Energie, Freizeit- und Gesundheitswirtschaft. Es folgen die Bereiche Flächenentwicklung, Innenstadt/Handel und Innovationsfähigkeit der Unternehmen.

Der Erfolg des "Zukunftsstandort.bottrop." wird durch die Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglicht. Oberbürgermeister Bernd Tischler sieht das Projekt auf einer breiten Basis gestellt. "Die Akteure begleiten das Projekt aktiv und engagiert auf dem Weg zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bottrop."

Bottrop wirft Hut für InnovationCity in den Ring

Die Stadt Bottrop hat jetzt ihre Bewerbung zur InnovationCity beim Initiativkreis Ruhr abgegeben und kann dabei auf einstimmige Unterstützung aller Ratsparteien bauen. Der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss hatte dem Projekt in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag, 11. Mai, einstimmig zugestimmt. Zuvor hatten Vertreter aller Ratsparteien vor dem Rathaus für die Unterstützung des Projekts demonstriert, das jetzt auf den Weg gebracht ist.