Berliner Freund

Der"Berliner Freund" ist ein Geschenk des Bezirks Mitte von Berlin an die Stadt Bottrop zum 25. Jahrestag der Städtepartnerschaft im Jahr 2008.

Großbildansicht Der Bär auf dem Berliner Platz ist mit zahlreichen Sprüchen versehen.

Der Bär auf dem Berliner Platz trägt Zitate von Personen des öffentlichen Lebens, die eine besondere Beziehung zur Stadt Berlin hatten oder sich noch heute mit ihr verbunden fühlen, in Blindenschrift/Braille-Schrift.

Berthold Brecht (1898-1956)
Wenn ein Freund weg geht, muss man die Tür schließen, sonst wird es kalt.

Wilhelm Busch (1832-1908)
Einzweidrei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit.

Marlene Dietrich (1901-1992)
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Theodor Fontane (1819-1898)
Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner!

Adolf Glasbrenner (1810-1879)
Berlin: Ich fühle mich hier ein bisschen wie in Südfrankreich. Ich habe immer das Gefühl, ich müsste gleich an den Strand gehen.

Harald Juhnke (1929-2005)
Eigentlich bin ich ganz anders - nur ich komme so selten dazu.

Mascha Kaleko (1912-1975)
Die Dächer glühen, als lägen sie im Fieber.
Es schlägt der vielgerühmte Puls der Stadt. Grell sticht Fassadenlicht. Und hoch darüber. Erscheint der Vollmondschlecht rasiert und matt.

Erich Kästner (1899-1974)
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

John F. Kennedy (1917-1963)
Alle Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin. Und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: „Ich bin ein Berliner"
(Aus der Rede vom 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg Berlin)

Hans-Joachim Kuhlenkampff (1921-1998)
Berliner: Ein Publikum, das schon im vorhinein merkt, was man sagen will, deshalb kann man viel weglassen.

Barack Obama (*1961)
Völker der Welt, schaut auf Berlin! - Menschen Berlins, Menschen der Welt- Dies ist unser Augenblick. Dies ist unsere Zeit!
(Aus der Rede vom 24. Juli 2008 vor der Siegessäule in Berlin)

Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Die Stunden, nicht die Tage sind unsere Stützpunkte.

Else Lasker-Schüler (1869-1945)
Mensch - Das sonderbare Wesen: mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.

Heinrich Seidel (1842-1906)
Wir bewundern die Einfälle des Verstandes. Warum übersehen wir die Einfälle des Herzens?

Franz von Suppe(1819-1895)
Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin!

Kurt Tucholsky (1890-1935)
Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muss sie alleine machen.

Claire Waldorff (1884-1957)
Wer kennt sie nicht, die frech und keck, die echt Berliner Pflanze, die ihren Mund am rechten Fleck und immer geht aufs Ganze?

Heinrich Zille (1858-1929)
Jibt dir det Leben een Puff Denn weine keene Träne!
Lach dir 'n Ast und setz dir druff, Und baumle mit de Beene!

 

Berliner Mundart

Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich's ohne ihr.

Janz Berlin is eene Wolke!

Morgenstund hat Jold im Mund. Wer lange schläft, bleibt ooch jesund!

Lieber bisschen mehr. Aber dafür was Gutes!

Solang noch Untern Linden Die alten Bäume blühen, kann uns nichts überwinden, Berlin bleibt doch Berlin. Wenn keiner treu dir bliebe, ick bleib dir ewig grün, Du meine alte Liebe, Berlin bleibt doch Berlin.

(09.02.2010)



Downloads:



 
InnovationCity Fernwämreförderung