Halde Haniel lockt mit Kulturarena und Pilgerpfad

Kultur und Freizeit auf dem Rücken einer ehemaligen Bergbauhalde.
Bergarena auf der Halde Haniel
Auf einer ehemaligen Bergehalde des Steinkohlebergbaus ist in 126 Metern Höhe einer der interessantesten Aufführungsorte für Kulturveranstaltungen entstanden: Ein Amphitheater, das 800 Besuchern Platz bietet. In dieser Spielstätte wurden in den vergangenen Jahren große Theateraufführungen veranstaltet - darunter das Stück Jedermann (1999), Sommernachtstraum (2001), Dreigroschenoper (2002) und Cabaret (2003). Die Vorstellungen stießen auf sehr große Resonanz und waren jeweils ausverkauft.
Halde Haniel: Kreuz und Altar
Ebenfalls einzigartig in seiner Art und Präsentation ist ein Kreuzweg auf der Halde. Das Kreuz wurde 1992 aufgestellt und nunmehr führen 15 Stationen zum Gipfel. Verwirklicht wurde die Idee in einer Kooperation, an der ein Vertreter der Bergwerkesleitung der Zeche Prosper-Haniel, Bergwerksmitarbeiter, Kirchengemeinden und Verbände beteiligt waren. Die Kreuzwegstationen wurden gestaltet mit Kupferplatten, auf die Rohrfederzeichnungen der Ordensfrau Tisa von der Schulenburg eingeätzt sind. Ein Element aus der Arbeitswelt des Bergbaus an jeder Station ergänzt diese Darstellungen. Bischof Hubert Luthe weihte den Kreuzweg am Karfreitag 1995 ein.


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