Wasserstoff-Projekt Welheimer Mark
Kurzbeschreibung
Stadtplan
Kristallisationspunkt des Projektes ist die Wasserstoffleitung (Betreiber Air Liquide), die in nord-südlicher Richtung das Stadtgebiet quert und dabei potenzielle Wasserstoffnutzer (u. a. Wohnsiedlungen) tangiert. Mit dieser vorhandenen Infrastruktur nimmt die Stadt Bottrop eine Sonderstellung ein, die als Standortvorteil den Einsatz reiner Wasserstofftechnik ohne den Umweg über andere Energieträger erlaubt. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel, die Modernisierung und energetische Optimierung der Siedlung Welheimer Mark mit der Wasserstofftechnologie als Wärme- und Stromlieferant zu kombinieren. Dabei soll die Wärme- und Stromversorgung durch ein zentrales wasserstoffbetriebenes Blockheizkraftwerk mit Brennstoffzellentechnik unterstützt werden. Die dabei erzeugte Wärme wird in das STEAG-Netz einspeist, während die Stromeinspeisung in das ELE-Netz erfolgt.
Potenzial
Luftbild
Ziel ist, die Anwendung der Wasserstofftechnologie im Zusammenhang mit der energetischen Wohnhausoptimierung zu demonstrieren und die Alltagstauglichkeit dieser Technologie aufzuzeigen.
Planungsrecht
Der Bereich ist in Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt.
Eigentum
Plankonzept
Die Flächen befinden sich in der Hand folgender Eigentümer Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten (Gebäudebestand); Air Liquide (Wasserstoffleitung); ELE GmbH, STEAG (Versorgungsinfrastruktur)
Rahmenbedingungen
Der Entwurf eines technischen Anforderungsprofils der EUS GmbH, Dortmund, zur Realisierung des Projektes liegt vor. Das Land NRW klassifiziert das Vorhaben als Leitprojekt. Die Kosten werden auf 2,25 Mio. Euro geschätzt. 50 % der Kosten werden durch Fördermittel des Landes NRW gedeckt.
Akteure
Ministerium für Energie NRW (MWME); Landesinitiative Zukunftsenergien NRW; Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten; STEAG; ELE GmbH; Air Liquide; Axane; EUS GmbH; Stadt Bottrop