Ausgleichsflächenmanagement
Kurzbeschreibung
Bei der Realisierung neuer Baugebiete entstehen Eingriffe in Natur und Landschaft, die nach Baugesetzbuch auszugleichen sind. Für die Herstellung der Ausgleichsmaßnahmen sind Flächen notwendig, die oft schwer bis gar nicht verfügbar sind. Der Aufbau eines Ausgleichsflächenmanagements soll dem ungeordneten und mühsamen Suchen nach geeigneten Flächen entgegenwirken und die Realisierung der Baugebiete vereinfachen. Die vertraglich gesicherte Kooperation von Stadt, Landwirtschaft und Wasser- und Bodenverbänden bei der Aufstellung des Ausgleichsflächenmanagements gewährleistet, dass alle Nutzungsansprüche an Natur und Landschaft entsprechend gewürdigt werden. Auf diese Weise folgt die Flächensuche sowohl einer naturschutzfachlichen als auch einer landwirtschaftskonformen Konzeption.Potenzial
Der Landschaftsraum wird durch vielfältige Biotopstrukturen ökologisch aufgewertet, abwechslungsreicher und vielfältiger gestaltet. Es entsteht ein Biotopverbundsystem, welches eine Vernetzung von Naturschutzgebieten und geschützten Landschaftsbestandteilen mit dem übrigen Landschaftsraum und dem besiedelten Bereich herstellt.Planungsrecht
Die Bereiche sind im neuen Flächennutzungsplan als Suchräume für Flächen zum Ausgleich im Sinne des BauGB dargestellt.Rahmenbedingungen
In dem im Oktober 2003 geschlossenen Kooperationsvertrag verpflichten sich die Akteure zu einer konstruktiven Zusammenarbeit beim Aufbau eines Ausgleichsflächenmanagements.Akteure
Bottroper Landwirte, Landwirtschaftskammer, Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband, Wasser- und Bodenverbände, Stadt Bottrop(02.11.2005)







