Bergahorn im Volkspark gepflanzt
Oberbürgermeister Peter Noetzel (links) und der Technische Beigeordnete Bernd Tischler pflanzen eine Bergahorn im Volkspark Batenbrock.
Einen Bergahorn haben Oberbürgermeister Peter Noetzel und der Technische Beigeordnete Bernd Tischler im Volkspark Batenbrock mit Blick auf den "Tag des Baumes" am 25. April gepflanzt. Der Bergahorn wurde in diesem Jahr zum Baum des Jahres gewählt. Im Gegensatz zu seinem Bruder, dem Spitzahorn (Baum des Jahres 1995), blüht der Bergahorn mit seinen verzweigten Rispenblütenständen etwas später, nämlich erst Ende April und Anfang Mai. Die ersten Blüten bekommt der Bergahorn allerdings erst ab einem Alter von etwa 30 Jahren.
Die Früchte des Baumes sind kleine Nüsschen, die mit einem langen Flügel versehen sind, der die Fallgeschwindigkeit verringert und sie ins Trudeln geraten lässt. Die Blätter sehen aus wie am Stiel ausgestreckte "Blätterhände". Die Herbstfärbung der Blätter ist nicht so bunt wie beim Spitzahorn, dafür kann sie aber in höheren Lagen zu einem Feuerwerk von Gelbtönen werden.
Der Baum kann, wenn er in freier Natur steht, eine schön geformte runde bis eiförmige Krone entwickeln und bis zu 500 Jahre alt und 40 Meter hoch werden. In klimatisch nicht zu trockenen Gebieten ist er ein geeigneter Alleebaum. Die Rinde des Baumes ist ein absolutes "Highlight". Die Borke ist schuppig und bietet ein fantastisches Formen- und Farbenspiel von gelb bis dunkelbraun und grün.
Der Verbreitungsschwerpunkt des Bergahorns liegt in Mittel- und Südeuropa, dort vor allem im Bergland, wo Häufigkeit und Dominanz zunehmen. Bergahorne sind Lebensraum für viele Vogelarten, Insekten Pilze und Misteln. Das Holz des Baumes wird heute vor allem von Instrumentenbauern genutzt. Wichtige Teile von Musikinstrumenten z.B. das so genannte Klangholz von Streichinstrumenten werden aus diesem Holz gefertigt. Es ist sehr hart und gut zu bearbeiten. In der Medizin fanden die Blätter des Ahornbaumes früher Verwendung. Sie dienten als kühlende Auflage beispielsweise bei Geschwüren und Insektenstichen.
Der "Tag des Baumes" hat seinen Ursprung in Amerika. Ab 1854 setzte sich der Amerikaner Morton für die Pflanzung von Bäumen ein. Als Herausgeber der ersten Tageszeitung in Nebraska warb er dafür, dass möglichst viele Menschen viele Bäume pflanzen sollten. Die Idee verbreitete sich auch in anderen Bundesstaaten. Der 10. April 1872 war der erste offizielle "Arbor Day" in Nebraska. Am 25. April 1952 wurde in Deutschland erstmalig der "Tag des Baumes" begangen.
Die Früchte des Baumes sind kleine Nüsschen, die mit einem langen Flügel versehen sind, der die Fallgeschwindigkeit verringert und sie ins Trudeln geraten lässt. Die Blätter sehen aus wie am Stiel ausgestreckte "Blätterhände". Die Herbstfärbung der Blätter ist nicht so bunt wie beim Spitzahorn, dafür kann sie aber in höheren Lagen zu einem Feuerwerk von Gelbtönen werden.
Der Baum kann, wenn er in freier Natur steht, eine schön geformte runde bis eiförmige Krone entwickeln und bis zu 500 Jahre alt und 40 Meter hoch werden. In klimatisch nicht zu trockenen Gebieten ist er ein geeigneter Alleebaum. Die Rinde des Baumes ist ein absolutes "Highlight". Die Borke ist schuppig und bietet ein fantastisches Formen- und Farbenspiel von gelb bis dunkelbraun und grün.
Der Verbreitungsschwerpunkt des Bergahorns liegt in Mittel- und Südeuropa, dort vor allem im Bergland, wo Häufigkeit und Dominanz zunehmen. Bergahorne sind Lebensraum für viele Vogelarten, Insekten Pilze und Misteln. Das Holz des Baumes wird heute vor allem von Instrumentenbauern genutzt. Wichtige Teile von Musikinstrumenten z.B. das so genannte Klangholz von Streichinstrumenten werden aus diesem Holz gefertigt. Es ist sehr hart und gut zu bearbeiten. In der Medizin fanden die Blätter des Ahornbaumes früher Verwendung. Sie dienten als kühlende Auflage beispielsweise bei Geschwüren und Insektenstichen.
Der "Tag des Baumes" hat seinen Ursprung in Amerika. Ab 1854 setzte sich der Amerikaner Morton für die Pflanzung von Bäumen ein. Als Herausgeber der ersten Tageszeitung in Nebraska warb er dafür, dass möglichst viele Menschen viele Bäume pflanzen sollten. Die Idee verbreitete sich auch in anderen Bundesstaaten. Der 10. April 1872 war der erste offizielle "Arbor Day" in Nebraska. Am 25. April 1952 wurde in Deutschland erstmalig der "Tag des Baumes" begangen.
(23.04.2009)




