Palmen auf dem Berliner Platz
Landschaftplaner stellten Ideen vor - Großes Interesse der Bürger
Der geplante Umbau am Berliner Patz bewegt die Bottroper Bürger. Nimmt man das rege Besucherinteresse für einen Workshop zur Neugestaltung der Platzoberfläche zum Maßstab, werden die bevorstehenden Arbeiten auf der größten Baustelle in der Innenstadt nicht nur Politik und Stadtverwaltung beschäftigen. Auch die Bürger wollen genau wissen, was mit einem der zentralen Plätze der Stadt passiert und ihre Ideen einbringen.
Drei Planungsbüros stellten ihre Vorschläge für die Gestaltung des Berliner Platzes im Saalbau vor. Dabei ging es um unterschiedliche Materialen des Belags, stimmungsvolle Beleuchtung, passende Begrünung und zweckmäßige Möblierung. Der Rahmen der Ideen wurde zuvor von der Verwaltung abgesteckt. "Der Marktplatz soll für den Wochenmarkt und als Veranstaltungsort erhalten bleiben", erklärte Bürgermeister Klaus Strehl (SPD) die zentrale Vorgabe.
Ebenfalls zu den Rahmenbedingungen gehört, dass der Berliner Platz künftig autofrei sei, erläuterte der Technische Beigeordnete Bernd Tischler. Für die Innenstand-Kunden werde es eine Tiefgarage geben. Anhand von Bildern beschrieb Tischer den aktuellen Zustand des Platzes als "verbraucht und kaputt".
Drei Planungsbüros stellten ihre Vorschläge für die Gestaltung des Berliner Platzes im Saalbau vor. Dabei ging es um unterschiedliche Materialen des Belags, stimmungsvolle Beleuchtung, passende Begrünung und zweckmäßige Möblierung. Der Rahmen der Ideen wurde zuvor von der Verwaltung abgesteckt. "Der Marktplatz soll für den Wochenmarkt und als Veranstaltungsort erhalten bleiben", erklärte Bürgermeister Klaus Strehl (SPD) die zentrale Vorgabe.
Ebenfalls zu den Rahmenbedingungen gehört, dass der Berliner Platz künftig autofrei sei, erläuterte der Technische Beigeordnete Bernd Tischler. Für die Innenstand-Kunden werde es eine Tiefgarage geben. Anhand von Bildern beschrieb Tischer den aktuellen Zustand des Platzes als "verbraucht und kaputt".
Wie der neu und modern gestaltete Platz ab 2009 aussehen soll, erklärten dann die Planungsbüros. Größte Mühe bereitete der Wochenmarkt. Verkaufsstände mit einer Gesamtlänge von über 1.000 Metern müssen untergebracht werden. Da der neue Platz aber dafür nicht groß genug sein wird, wichen die Landschaftsarchitekten auch auf angrenzende Flächen aus. Unterschiedliche Vorschläge unterbreiteten sei beim Oberflächenbelag. Farbiger Asphalt mit einem gelblich Sandton soll mit dynamischen Formen gegen braunen Asphalt stehen. Dieser "Bottroper Welle" steht eine streng geometrische Idee gegenüber, bei der Steinplatten parallel zum Postgebäude verlegt werden und so die Verbindung von Hansazentrum und dem Kaufland-Neubau unterstreicht. Der dritte Vorschlag sieht vor, den jetzt vorhandenen Kopfstein auf dem neuen Platz wieder zu verwenden.
Wenig Spielraum blieb den Planern für Grünanlagen. Da unter dem Platz die Tiefgarage sein wird, können nur an den Rändern Bäume gepflanzt werden. Dabei reichen die Ideen soweit, dass unter der überdachten Spange, die an der jetzigen Mauer zum ZOB entstehen wird, Palmen gedeihen können. Auch an zahlreiche Wasserspiele wurde gedacht. Nach Meinung der Architekten werden vor allem Kinder Spaß daran haben, während die Eltern die Freiluftgastronomie nutzen können.
Das Interesse der Zuhörer bezog sich vor allem an den Wegfall der Parkplätze, da es Besuchern der Post nicht zu zumuten sei, ihre Pkw in der Tiefgarage abzustellen. Für sie sollte das Kurzeitparken vor der Post weiterhin möglich sein. Vertreter der Markthändler und der Kirmesschausteller mahnten, dass die Platzmöblierung nicht ihren Ständen und Fahrgeschäften im Weg stehen dürfe. Andere Redner wiesen daraufhin, dass der Platz barrierefrei und für die Interessen von Jugendlichen ausgestaltet werden solle. Auch die Gefahren durch Wandalismus und Rangierunfällen der Markthändler müsse Rechnung getragen werden.
Bürgermeister Strehl sagte zu, alle Anregungen in den bevorstehenden Sitzungen zu berücksichtigen. Unabhängig davon, welchem Architektenplan der Zuschlag erteilt werde, sei es möglich Ideen aus den anderen Plänen zu übernehmen, sagte Strehl. Auf einer gemeinsamen Sitzung von Stadtplanungsausschuss und Bauausschuss am 31. Mai soll eine Vorentscheidung über die Platzgestaltung gefällt werden.
Wenig Spielraum blieb den Planern für Grünanlagen. Da unter dem Platz die Tiefgarage sein wird, können nur an den Rändern Bäume gepflanzt werden. Dabei reichen die Ideen soweit, dass unter der überdachten Spange, die an der jetzigen Mauer zum ZOB entstehen wird, Palmen gedeihen können. Auch an zahlreiche Wasserspiele wurde gedacht. Nach Meinung der Architekten werden vor allem Kinder Spaß daran haben, während die Eltern die Freiluftgastronomie nutzen können.
Das Interesse der Zuhörer bezog sich vor allem an den Wegfall der Parkplätze, da es Besuchern der Post nicht zu zumuten sei, ihre Pkw in der Tiefgarage abzustellen. Für sie sollte das Kurzeitparken vor der Post weiterhin möglich sein. Vertreter der Markthändler und der Kirmesschausteller mahnten, dass die Platzmöblierung nicht ihren Ständen und Fahrgeschäften im Weg stehen dürfe. Andere Redner wiesen daraufhin, dass der Platz barrierefrei und für die Interessen von Jugendlichen ausgestaltet werden solle. Auch die Gefahren durch Wandalismus und Rangierunfällen der Markthändler müsse Rechnung getragen werden.
Bürgermeister Strehl sagte zu, alle Anregungen in den bevorstehenden Sitzungen zu berücksichtigen. Unabhängig davon, welchem Architektenplan der Zuschlag erteilt werde, sei es möglich Ideen aus den anderen Plänen zu übernehmen, sagte Strehl. Auf einer gemeinsamen Sitzung von Stadtplanungsausschuss und Bauausschuss am 31. Mai soll eine Vorentscheidung über die Platzgestaltung gefällt werden.
(16.03.2007)



