Klarheit für Investoren und Architekten zum Bauprojekt am Berliner Platz

Angesprochen wurden vor allem Fragen zu Verkehrs- und Büroflächen, zu Parkraum und Altlasten
Insbesondere um die Klärung technischer Fragen ging es am Mittwoch, 21. September 2005, beim Kolloquium der Stadtverwaltung mit möglichen Investoren und Architekten zu den geplanten Neubaumaßnahmen rund um den Berliner Platz. Im Kern des Austausches ging es um die Bereiche Verkehr, Parkraum und Büroflächen.

Am Kolloquium teilgenommen haben Vertreter von insgesamt 15 Investoren und Architektengemeinschaften. Da zum Start des Wettbewerbes 60mal die Unterlagen an 30 Arbeitsgemeinschaften (Investoren und Architekten) versandt worden sind, lag die Teilnahmequote also bei 50 Prozent, was nach Einschätzung der Stadtverwaltung eine gute Quote ist.

In Beantwortung von bereits vorab der Stadtverwaltung übermittelten Fragen erläuterte Baudezernent Bernd Tischler die Erfordernisse mit Blick auf die Nachbargrundstücke jenseits des Baugebietes und die Notwendigkeiten zur Herrichtung von Verkehrsflächen und Kreuzungsausbauten. Die Nachfrage nach vorhandenen Bodenuntersuchungen zu Altlasten wurde ebenso positiv beschieden wie die Möglichkeit zum Bau einer Tiefgarage unter dem Berliner Platz.

Weitere Themen waren die Parkraumgewährleistung und die Verlegung von Versorgungsleitungen. Erläutert wurden zudem Daten zur Nutzung des ZOB, die den Kolloquiumsteilnehmern mit dem Protokoll auch noch schriftlich überlassen werden sollen.

Besonderes Interesse bestand an den Dimensionen der zu realisierenden Büroflächen. Hier wurde betont, dass von einem Raumprogramm für etwa 220 Mitarbeiter der Stadt bzw. der AG "Arbeit für Bottrop" auszugehen ist.

"Ich bin mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Kolloquiums sehr zufrieden", urteilte Bernd Tischler nach dem Ende der Sitzung, der sich optimistisch zeigte, dass sehr viele der Kolloquiumsbesucher auch tatsächlich am Wettbewerb teilnehmen werden.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens haben die Arbeitsgemeinschaften nun bis zum 22. November Zeit, ihre Unterlagen einzureichen. Die Modelle zu den Planungen werden bis zum 29. November erwartet. Die damit insgesamt 14 Wochen Wettbewerbsdauer sind nach Ansicht des Bottroper Baudezernates eine vernünftige und hinreichende Barbeitungszeit.

Aufgrund der dann vorliegenden Bewerbungen fertigt die Stadtverwaltung möglichst noch im November eine Vorlage für die "Projektgruppe Innenstadt". Weitere Informationen an die Politik sollen bis spätestens Anfang des neuen Jahres 2006 aufbereitet werden.

(21.09.2005)