Badesee Töttelberg

Kurzbeschreibung

Stadtplan
Großbildansicht Stadtplan

Der Heidesee wird zur Zeit als Badesee genutzt, ist dazu aber nicht geeignet. Die Badenutzung widerspricht insbesondere den Schutzzielen der Einstufung als FFH-Gebiet. Die Schaffung eines neuen Badesees soll zum einen eine attraktive Bademöglichkeit schaffen und zum anderen das FFH-Gebiet schützen. Ansatz ist hier die Rekultivierung einer laufenden Abgrabung und die Schaffung von attraktiven Freizeitangeboten in diesem Bereich als Nachfolgenutzung.
Seitenanfang

Potenzial

Luftbild
Großbildansicht Luftbild

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Landschaftsveränderungen durch Steinkohlenbergbau und Sandund Kiesabbau zu einer nachhaltigen Freizeitnutzung zu lenken. Der Freizeitsektor ist im Ruhrgebiet mit seinen offensichtlichen Defiziten ein zukunftsträchtiger Wirtschaftsbereich. Erwartet werden ca. 30 Arbeitsplätze.
Seitenanfang

Flächengröße

ca. 35 ha

Planungsrecht

Plankonzept
Großbildansicht Plankonzept

Ein Verfahren zur Änderung des Gebietsentwicklungsplanes, mit dem Ziel den Standort darzustellen, ist eingeleitet. Der neue Flächennutzungsplan der Stadt Bottrop stellt den Badesee und seine zugehörigen Flächen dar. Die Flächen stehen heute unter Bergrecht. Der Rekultivierungsplan ist entsprechend geändert. Nach der Entlassung aus der Bergaufsicht werden die Flächen in einen Bebauungsplan übernommen. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 89 - Badesee Töttelberg ist gefasst.
Seitenanfang

Eigentum

Die Flächen befinden sich im Eigentum der Lore Spickermann GmbH, der Deutschen Steinkohle und der Stadt Bottrop.
Seitenanfang

Rahmenbedingungen

Das Gesamtprojektes soll in einem Bauabschnitt realisiert werden. Alle erforderlichen Grundstücke stehen mit dem Badesee als Rekultivierungsziel zur Verfügung.
Seitenanfang

Akteure

Lore Spickermann GmbH, Deutsche Steinkohle, Regionalverband Ruhr, Planungsbüro Drecker, Stadt Bottrop, Stadtsportbund Bottrop

(02.11.2005)