Bürgerideen für Mehr-Generationen-Park gefragt
Beteiligungsprojekt für neuen Ehrenpark vom 13. bis 17. Mai
In der Aktionswoche bietet das Jugendamt Planungs-Workshops an. So sind das Spielmobil "Rollmobs" und die Mitarbeiter der mobilen Jugendarbeit täglich am Ehrenpark, um die Ideen der Kinder und Jugendlichen zu sammeln. In dem Park werden Zelte für Bürger-Cafés aufgestellt, in denen Vertretern aus Politik und Verwaltung mit den Anwohnern über die Vorschläge zum Park sprechen. "Wir können den Park nur gemeinsam mit Jung und Alt umgestalten", verdeutlicht Elisabeth Kößmeier vom Jugendamt. Auch Baudezernent Bernd Tischler möchte einen Mehr-Generationen-Park. Aus Gesprächen mit der NRW-Landesregierung weiß er, dass dieses Vorhaben auch in Düsseldorf beobachtet wird. "Wir brauchen ein schlüssiges und gutes Konzept. Ich bin sicher, dass wir dann auch die notwendigen Landeszuschüsse bekommen", meint Tischler.
Ihre Mithilfe an dem Konzept haben bereits der Kindergarten St. Cyriakus und die Alten- und Pflegeeinrichtung "Haus am Ehrenpark" zugesagt. So wünscht sich der an den Park angrenzende Kindergarten eine Öffnung zum Park, um auf der Wiese Fußball spielen zu können. Das Seniorenheim will eine Terrasse, von der aus die Bewohner das Treiben im Park beobachten können. Weitere Teilnehmer an der Aktionswoche sind die Gustav-Heinemann-Realschule, die Marie-Curie-Realschule, die ZWAR-Gruppen, die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst.
Die gesammelten Ideen und Anregungen werden am Samstag, 17. Mai, ab 11 Uhr im Ehrenpark präsentiert. Das Ergebnis ist dann Grundlage für das Gestaltungskonzept, das in den politischen Gremien entschieden wird. Einen Verbesserungsvorschlag hat Bernd Tischler bereits während der Pressekonferenz aufgenommen. So soll der Zaun am Park geöffnet werden, um den Bewohnern des Seniorenheims einen direkten Zugang zu ermöglichen.
(05.05.2008)

