Johann Cibulsky - Am Schoolkamp 58
Patenschaft für den Stolperstein: Oberbürgermeister Peter Noetzel
Johann Cibulsky wurde am 3. Dezember 1902 in Chwalkowo in Posen geboren. Von Beruf war er Bergmann. Er lebte zuletzt mit seiner Ehefrau Frieda und seinen drei Kindern Lola, Anneliese und Wolfgang in Bottrop, Am Schoolkamp 58. Von 1931 bis 1933 war Johann Cibulsky Angestellter als Sekretär der KPD.
Mehrmals wurde er - vermutlich wegen illegaler Arbeit für die KPD - verhaftet. Vom 1. März bis zum Oktober 1933 war er in den örtlichen Gefängnissen in Bottrop und Recklinghausen inhaftiert, 1934 in den Gefängnissen in Brauweiler und Siegburg, 1939 - 1940 in den Lagern Esterwege und Eschweiler.
Im Sommer 1944 zog das gescheiterte Attentat der Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli eine reichsweite Verfolgung besonders von Gewerkschaftern nach sich. Das Reichssicherheits- Hauptamt beantwortete den gescheiterten Staatsstreich mit der Aktion "Gewitter", die auch im Ruhrgebiet zahlreiche Verhaftungen mit sich brachte.
In Bottrop gehörte neben dem Sozialdemokraten Peter Baran, dem Kommunisten Reinhold Wolters und dem Gewerkschafter Hans Hastreiter höchstwahrscheinlich auch Johann Cibulsky zu den Inhaftierten, der offenbar zunächst nach Lade bei Minden verbracht wurde. Von dort aus wurde er in das Konzentrationslager Neuengamme verlegt.
Sein Schicksal ist nicht geklärt. Ob er zu jenen Häftlingen gehörte, die wenige Tage vor dem Kriegsende bei der "Evakuierung" des Lagers an der Lübecker Bucht auf Schiffe verschleppt wurden und bei ihrer irrtümlichen Bombardierung durch die britische Luftwaffe den Tod fanden, muss offen bleiben.
Johann Cibulsky wurde mit dem Datum 8. Mai 1945 für tot erklärt.
Mehrmals wurde er - vermutlich wegen illegaler Arbeit für die KPD - verhaftet. Vom 1. März bis zum Oktober 1933 war er in den örtlichen Gefängnissen in Bottrop und Recklinghausen inhaftiert, 1934 in den Gefängnissen in Brauweiler und Siegburg, 1939 - 1940 in den Lagern Esterwege und Eschweiler.
Im Sommer 1944 zog das gescheiterte Attentat der Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli eine reichsweite Verfolgung besonders von Gewerkschaftern nach sich. Das Reichssicherheits- Hauptamt beantwortete den gescheiterten Staatsstreich mit der Aktion "Gewitter", die auch im Ruhrgebiet zahlreiche Verhaftungen mit sich brachte.
In Bottrop gehörte neben dem Sozialdemokraten Peter Baran, dem Kommunisten Reinhold Wolters und dem Gewerkschafter Hans Hastreiter höchstwahrscheinlich auch Johann Cibulsky zu den Inhaftierten, der offenbar zunächst nach Lade bei Minden verbracht wurde. Von dort aus wurde er in das Konzentrationslager Neuengamme verlegt.
Sein Schicksal ist nicht geklärt. Ob er zu jenen Häftlingen gehörte, die wenige Tage vor dem Kriegsende bei der "Evakuierung" des Lagers an der Lübecker Bucht auf Schiffe verschleppt wurden und bei ihrer irrtümlichen Bombardierung durch die britische Luftwaffe den Tod fanden, muss offen bleiben.
Johann Cibulsky wurde mit dem Datum 8. Mai 1945 für tot erklärt.
(27.09.2005)



