Ausstellung zeigt Landschaftsfotografie von Simone Nieweg
Eine Ausstellung im Jahr ist im Josef Albers Museum traditionell der Kunst in der Fotografie verpflichtet. Vor zwei Jahren zeigte das Museum die Fotografien von Bernd und Hilla Becher mit Bildern der Industrielandschaften und ihrer Architektur. In diesem Jahr ist mit Simone Nieweg eine Schülerin und spätere Assistentin Bechers mit ihren Werken zu Gast im Museum. Vom 12. Februar bis 27. Mai sind ihre großflächigen Farbaufnahmen zu sehen.
Dabei geht es der Künstlerin stets um Kulturlandschaften an der Schnittstelle zwischen Natur und menschlicher Einflussnahme und Gestaltung. "Ich möchte ein Fenster öffnen", sagt die Künstlerin zu ihren Bildern. "Der Betrachter soll in der Lage sein im Bild spazieren zu gehen." Aus diesem Grunde lege sie größten Wert auf handwerkliche Qualität und lege Wert darauf, alle sich Bereiche ihrer Bilder in bester Schärfe präsentieren. Technisch realisiert werden die Aufnahmen mit einer Großbildkamera und lichtstarken Objektiven, so wie sie früher in der Werbefotografien eingesetzt wurden.
Die Bilder sind mit großer Sorgfalt komponiert und zeigen Gärten, Feldern und Wäldern. Dabei geht es Nieweg um das Zusammenspiel von Natur und menschlicher Veränderung, der Nutzung der Natur durch den Menschen und der Entfremdung der Natur von ihrem Ursprung. Die Künstlerin wurde 1962 in Bielefeld geboren und studierte Fotografie an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Bernd Becher. Ihre Werke fanden internationale Anerkennung in Frankreich und den USA.
(10.02.2012)
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Simone Nieweg. Natur der Menschen. Landschaftsfotografie
Webseite des Josef Albers Museums



