Vom Städteverbandsmodell zum Neugliederungsgesetz

"Die Initiativen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass eine Stadt unserer Größenordnung durchaus in der Lage ist, den Bürgern die bestmögliche Versorgung zu sichern. In der Diskussion um die Neugliederung der Gemeinden im Ruhrgebiet hat daher der Rat der Stadt für die Bevölkerung die Forderung nach dem Erhalt der Selbstständigkeit unserer Stadt immer wieder erhoben"
Zeitungsausschnitt
Großbildansicht Ruhrnachrichten vom 25. März 1969

Die ersten Maßnahmen zur Vorbereitung der Neugliederung wurden 1969 mit der Einrichtung der sog. Eisingkommission ergriffen.

Unter Auswertung der von den Gemeinden angeforderten Daten und als Ergebnis von Bereisungen entwickelte die Eising Kommission das Städteverbandsmodell. Aus den 16 kreisfreien Städten und 4.Landkreisen werden 4 Stadtverbände entwickelt, mit den Oberzentren
Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund.

Bottrop, Gladbeck und Kirchhellen sollen Essen zugeordnet werden
Zeitunsgsausschnitt
Großbildansicht Zeitunsgsausschnitt das WAZ vom 25. Juni 1971.

Die Staatsekretäre Halstenberg und Stakemeier legen in Anlehnung an das Rietdorf- Gutachten im März 1972 neue Vorschläge des Innenministers zur Neugliederung vor:
Modell 1: Zusammenschluß von Bottrop, Gladbeck und
Kirchhellen.

Modell 2:4 Städteverbände. Bottrop soll Essen zugeordnet werden.

Nach langer Diskussion folgt am 10.03.1973 der
Gesetzentwurf der Landes-regierung.7.Wahlperiode
Entwurf eines Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Ruhrgebiet
Zeitungsausschnitt
Großbildansicht WAZ vom 14. Dezember 1972

"Die Initiativen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass eine Stadt unserer Größenordnung durchaus in der Lage ist, den Bürgern die bestmögliche Versorgung zu sichern. In der Diskussion um die Neugliederung der Gemeinden im Ruhrgebiet hat daher der Rat der Stadt für die Bevölkerung die Forderung nach dem Erhalt der Selbstständigkeit unserer Stadt immer wieder erhoben." (Auszug RN vom 14.Sept.1973)

(31.01.2006)