Grippe wird oft unterschätzt
Die Erfolgsrate der Grippeschutzimpfung liegt bei 75 bis 90 Prozent, das heißt: Mehr als drei Viertel der Geimpften sind wirksam vor der Influenza geschützt. Da sich die Influenza-Viren immer wieder verändern, besteht nur eine vorübergehende Immunität, so dass die Impfung jedes Jahr vor Beginn der Grippezeit erneuert werden muss. Weil die großen Epidemien zumeist im Dezember ausbrechen, sind die Monate September und Oktober der günstigste Zeitpunkt für eine Impfung. Der Impfschutz setzt nach etwa zwei Wochen ein. Bei Erwachsenen und Kindern ab drei Jahren genügt es, einmal im Jahr zu impfen.
Im allgemeinen wird die Grippeschutzimpfung gut vertragen. In seltenen Fällen kann es ein bis zwei Tage nach der Impfung zu Nebenwirkungen wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen kommen. Möglich, aber sehr selten sind allergische Reaktionen wie Hautausschlag und Asthma. Menschen, die eine Hühnereiweißallergie haben, sollten von einer Grippeschutzimpfung absehen.
Erster Ansprechpartner zum Thema Grippeschutz sollte auf jeden Fall Ihr Hausarzt sein. Er ist dank eines bundesweiten Frühwarnsystems stets über drohende Grippewellen Informiert und berät Sie ausführlich über Wirkung und Risiken einer Impfung.

