Literatur für Kinder und Jugendliche
Mit "Die lesende Stadt" und "Storyland" will die Stadtbücherei zum Lesen animieren
Die "lebendige Bibliothek" hat viel vor in den nächsten Monaten. Mit "Storyland" und "Die lesende Stadt" sollen Kinder und Jugendliche zu Besuchen der Stadtbücherei animiert werden. In den Bibliotheksfilialen Boy und Eigen, sowie in den Schulen der Stadtteile Lehmkuhle, Ebel und Welheimer Mark will die Stadtbücherei Literatur vor Ort fördern.
Die Nachbarschaftsbibliotheken Boy und Eigen werden durch regelmäßige Veranstaltungen die Kooperation zwischen der Bücherei und den Schulen sowie Kindergärten in ihrem Stadtteil ausbauen. Wöchentliche Vorlesenachmittage gehören mittlerweile zum Standardangebot der Bibliotheksfilialen. Erstmalig wurde jetzt ein Jahresprogramm unter dem Titel "Die lesende Stadt" mit zusätzlichen Veranstaltungen zusammengestellt, die zum Teil mit Landesmitteln finanziert werden. So kommen beispielsweise Autoren von Kinderbüchern zu Besuch. "Die Kinder bekommen dann einen Einblick darüber, wie ein Buch von der ersten Idee an entsteht", sagt Eveline Siegert von der "lebendige Bibliothek". Oft seien sie überrascht, wie aufwendig es ist, ein Buch zu produzieren. Im Mai stellt die Autorin Inge Meyer-Dietrich ihr Buch "Der kleine Drache will nicht zur Schule" Schülern der zweiten Klasse vor. Die Gelsenkirchenerin ist Trägerin des Ruhrgebietspreises.
Das Angebot soll den Kontakt mit anderen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildungsstandes wecken. Es dient der Lese- und Literaturförderung und der sozialen und kulturellen Weiterentwicklung in den Stadtteilen. Während einer zweisprachigen Lesung werden im April Geschichten abwechselnd in deutscher und türkischer Sprache vorgelesen.
Bereits zum fünften Mal präsentiert die "lebendige Bibliothek" die Veranstaltungsreihe "Storyland". In der Zeit vom 1. März bis 25. April werden in den Schulen der südlichen Stadtteile Kreativ- und Schreibwerkstätten, Buchvorstellungen und Multimediaworkshops angeboten. In altersgerechten Projekten setzen sich die Schüler mit Gewalt, Randgruppen und Gemeinschaft auseinander. Es gilt, Sprache neu kennenzulernen und spielerisch Lust auf Literatur zu bekommen. Das Team der "Lebendigen Bibliothek" hat für die Umsetzung des Projektes Referenten, Autoren und Theater eingeladen. "Die Themen bekommen für die Schüler eine höhere Wertigkeit, wenn sie von auswärtigen Referenten vermittelt werden", sagt Eveline Siegert. Lehrer hätten es da viel schwerer, die Inhalte zu vermitteln.
Wenn die Veranstaltungen auch nur befristet gefördert werden, so hofft Bibliotheksleiter Jörg Dieckmann doch, dass Angebot auch im kommenden Jahr aufrecht zu erhalten. "Die Kinder sollen bei uns aktiv werden und nicht nur zuhören", erklärt Dieckmann zum Angebotskonzept. Das Bibliotheken nicht nur aus Büchern bestehen, betont denn auch Gabriele Kühlkamp, Leiterin der Bibliotheksfiliale im Stadtteil Boy: "Wir sind dort der einzige Kulturstandort."
Die Nachbarschaftsbibliotheken Boy und Eigen werden durch regelmäßige Veranstaltungen die Kooperation zwischen der Bücherei und den Schulen sowie Kindergärten in ihrem Stadtteil ausbauen. Wöchentliche Vorlesenachmittage gehören mittlerweile zum Standardangebot der Bibliotheksfilialen. Erstmalig wurde jetzt ein Jahresprogramm unter dem Titel "Die lesende Stadt" mit zusätzlichen Veranstaltungen zusammengestellt, die zum Teil mit Landesmitteln finanziert werden. So kommen beispielsweise Autoren von Kinderbüchern zu Besuch. "Die Kinder bekommen dann einen Einblick darüber, wie ein Buch von der ersten Idee an entsteht", sagt Eveline Siegert von der "lebendige Bibliothek". Oft seien sie überrascht, wie aufwendig es ist, ein Buch zu produzieren. Im Mai stellt die Autorin Inge Meyer-Dietrich ihr Buch "Der kleine Drache will nicht zur Schule" Schülern der zweiten Klasse vor. Die Gelsenkirchenerin ist Trägerin des Ruhrgebietspreises.
Das Angebot soll den Kontakt mit anderen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildungsstandes wecken. Es dient der Lese- und Literaturförderung und der sozialen und kulturellen Weiterentwicklung in den Stadtteilen. Während einer zweisprachigen Lesung werden im April Geschichten abwechselnd in deutscher und türkischer Sprache vorgelesen.
Bereits zum fünften Mal präsentiert die "lebendige Bibliothek" die Veranstaltungsreihe "Storyland". In der Zeit vom 1. März bis 25. April werden in den Schulen der südlichen Stadtteile Kreativ- und Schreibwerkstätten, Buchvorstellungen und Multimediaworkshops angeboten. In altersgerechten Projekten setzen sich die Schüler mit Gewalt, Randgruppen und Gemeinschaft auseinander. Es gilt, Sprache neu kennenzulernen und spielerisch Lust auf Literatur zu bekommen. Das Team der "Lebendigen Bibliothek" hat für die Umsetzung des Projektes Referenten, Autoren und Theater eingeladen. "Die Themen bekommen für die Schüler eine höhere Wertigkeit, wenn sie von auswärtigen Referenten vermittelt werden", sagt Eveline Siegert. Lehrer hätten es da viel schwerer, die Inhalte zu vermitteln.
Wenn die Veranstaltungen auch nur befristet gefördert werden, so hofft Bibliotheksleiter Jörg Dieckmann doch, dass Angebot auch im kommenden Jahr aufrecht zu erhalten. "Die Kinder sollen bei uns aktiv werden und nicht nur zuhören", erklärt Dieckmann zum Angebotskonzept. Das Bibliotheken nicht nur aus Büchern bestehen, betont denn auch Gabriele Kühlkamp, Leiterin der Bibliotheksfiliale im Stadtteil Boy: "Wir sind dort der einzige Kulturstandort."
(12.03.2008)
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