Sprachliche Förderung beginnt in der Kita
"Mit-Sprache in Bottrop -Wege zur sprachlichen Bildung" war Thema der zweiten Bildungskonferenz
Die Zielsetzung der zweiten Bildungskonferenz ist klar. "Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe", sagt der Erste Beigeordnete Paul Ketzer. Nicht nur bei Kindern und Schülern aus Migranten -Familien treten vermehrt Sprachdefizite auf. Während der Konferenz haben die Teilnehmer festgestellt, dass die Defizite unabhängig von der Herkunft auftreten.
"Mit-Sprache in Bottrop -Wege zur sprachlichen Bildung" lautete deshalb das Thema der zweiten Bildungskonferenz. Rund 100 Vertreter aus Bildungseinrichtungen diskutierten im Lichthof des Berufskollegs über die Bedeutung der Bildungssprache sowohl in der frühkindlichen Erziehung als auch in der Aus -und Weiterbildung. Während einer Pressekonferenz haben der Vorsitzender des Lenkungskreises Paul Ketzer, Wolfgang Wuwer, Pädagogischer Mitarbeiter des Bildungsbüros, und Iris Herget-Schönfeld, Leiterin des Regionalen Bildungsbüros, die Ergebnisse der etwa dreistündigen Konferenz vorgestellt.
Schulamtsdirektor Uwe Biel führte in das Thema ein und erklärte die Bedeutung der Bildungssprache im Vergleich zur Alltags -und Umgangssprache. So sei die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten Voraussetzung für den Bildungserfolg. Doch überall, wo Kinder und Jugendliche betreut und unterrichtet werden, werde man unterschiedlichen sprachlichen Fähigkeiten konfrontiert. Paul Ketzer sieht es deshalb als Aufgabe an, dass alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer individuellen Biographie, unterstützt werden.
Deutlich wurde während der Konferenz, dass es keine einheitlichen Standards zur Sprachförderung gebe. Selbst bei einzelnen Träger gebe es in den Kindertagesstätten unterschiedliche Ansätze im Umgang der Förderunge. Ketzer sieht hier die Stadt in der Pflicht, zumindest einen Wissenaustausch unter den Kita zu vermitteln. So will er im kommenden Jahr alle Leiterinnen von Kitas zu einer Konferenz versammeln. "Es gibt ein ziemliches Durcheinander bei der Umsetzung der Förderung. Wir wollen einen gemeinsamen Kurs bei der frühkindlichen Bildung verabreden", so Ketzer. Ziel der Zusammenkunft soll es sein, Mindesstandards festzulegeben, mit denen die Kinder in die Grundschulen wechseln.
Iris Herget-Schönfeld ist es wichtig, dass die Ergebnisse überprüfbar sind. "Wir müssen die Schülern so unterstützen, dass sie dem Unterricht folgen können", so die Leiterin des Regionalen Bildungsbüros. Um dies zu erreichen sei es notwendig, dass die Erzieherinnen entsprechen fortgebildet wird und ihnen die notwendigen Ressourcen bereit gestellt werden.
Wolfgang Wuwer bemängelt, dass sich die Kinder und Jugendlichen zwar in ihrer Alltagssprache unterhalten können, aber "an der Bildungssprache fehlt es oft". Die Folge ist, dass die Schüler dem Unterricht nicht folgen können, weil ihnen schlicht das notwenige Vokabuklar fehle. Wuwer appelliert deshalb: "Der Erwerb der deutschen Sprache ist Angelegenheit aller Unterrichtsfächer." Mathematik dürfe sich beispielsweise nicht allein aufs Rechnen beschränken, sondern der Unterricht müssen darauf ausgerichtet sein, dass die Schüler formulieren, was die Ergebnisse bedeuten.
Mit den Bildungkonferenzen sollen bestehende Angebote vernetzt werden, um Wege zur Verbesserung der Ausbildung zu finden. Im Mittelpunkt der ersten Konferenz im vergangenen Jahr stand der Übergang von der Schule in den Beruf. Ketzer ist mit der Entwicklung seit dem zufrieden. Hier habe es zahlreiche Vereinbarungen zwischen Schulen und Unternehmen gegeben.
"Mit-Sprache in Bottrop -Wege zur sprachlichen Bildung" lautete deshalb das Thema der zweiten Bildungskonferenz. Rund 100 Vertreter aus Bildungseinrichtungen diskutierten im Lichthof des Berufskollegs über die Bedeutung der Bildungssprache sowohl in der frühkindlichen Erziehung als auch in der Aus -und Weiterbildung. Während einer Pressekonferenz haben der Vorsitzender des Lenkungskreises Paul Ketzer, Wolfgang Wuwer, Pädagogischer Mitarbeiter des Bildungsbüros, und Iris Herget-Schönfeld, Leiterin des Regionalen Bildungsbüros, die Ergebnisse der etwa dreistündigen Konferenz vorgestellt.
Schulamtsdirektor Uwe Biel führte in das Thema ein und erklärte die Bedeutung der Bildungssprache im Vergleich zur Alltags -und Umgangssprache. So sei die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten Voraussetzung für den Bildungserfolg. Doch überall, wo Kinder und Jugendliche betreut und unterrichtet werden, werde man unterschiedlichen sprachlichen Fähigkeiten konfrontiert. Paul Ketzer sieht es deshalb als Aufgabe an, dass alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer individuellen Biographie, unterstützt werden.
Deutlich wurde während der Konferenz, dass es keine einheitlichen Standards zur Sprachförderung gebe. Selbst bei einzelnen Träger gebe es in den Kindertagesstätten unterschiedliche Ansätze im Umgang der Förderunge. Ketzer sieht hier die Stadt in der Pflicht, zumindest einen Wissenaustausch unter den Kita zu vermitteln. So will er im kommenden Jahr alle Leiterinnen von Kitas zu einer Konferenz versammeln. "Es gibt ein ziemliches Durcheinander bei der Umsetzung der Förderung. Wir wollen einen gemeinsamen Kurs bei der frühkindlichen Bildung verabreden", so Ketzer. Ziel der Zusammenkunft soll es sein, Mindesstandards festzulegeben, mit denen die Kinder in die Grundschulen wechseln.
Iris Herget-Schönfeld ist es wichtig, dass die Ergebnisse überprüfbar sind. "Wir müssen die Schülern so unterstützen, dass sie dem Unterricht folgen können", so die Leiterin des Regionalen Bildungsbüros. Um dies zu erreichen sei es notwendig, dass die Erzieherinnen entsprechen fortgebildet wird und ihnen die notwendigen Ressourcen bereit gestellt werden.
Wolfgang Wuwer bemängelt, dass sich die Kinder und Jugendlichen zwar in ihrer Alltagssprache unterhalten können, aber "an der Bildungssprache fehlt es oft". Die Folge ist, dass die Schüler dem Unterricht nicht folgen können, weil ihnen schlicht das notwenige Vokabuklar fehle. Wuwer appelliert deshalb: "Der Erwerb der deutschen Sprache ist Angelegenheit aller Unterrichtsfächer." Mathematik dürfe sich beispielsweise nicht allein aufs Rechnen beschränken, sondern der Unterricht müssen darauf ausgerichtet sein, dass die Schüler formulieren, was die Ergebnisse bedeuten.
Mit den Bildungkonferenzen sollen bestehende Angebote vernetzt werden, um Wege zur Verbesserung der Ausbildung zu finden. Im Mittelpunkt der ersten Konferenz im vergangenen Jahr stand der Übergang von der Schule in den Beruf. Ketzer ist mit der Entwicklung seit dem zufrieden. Hier habe es zahlreiche Vereinbarungen zwischen Schulen und Unternehmen gegeben.
(01.12.2011)

