A42 - Parkautobahn

Autobahn mit fahrenden Autos
Großbildansicht Die A42 wird zur Erlebnisstrecke

Die Autobahn wird zur "Parkerlebnisstrecke". Dieser große Verkehrsweg soll das Gefüge der urbanen Kulturlandschaft verknüpfen. Die Federführung liegt beim Stadtplanungsamt Bottrop.
Eine Machbarkeitsstudie liegt bereits vor.

Die Verwaltung wurde vom Planungsausschuss beauftragt, alle notwendigen Schritte zur Konkretisierung vorzubereiten. Dazu gehört insbesondere die Beauftragung zur Durchführung zweier Planungswerkstätten für die weitere Ideenfindung. Die Stadt Bottrop hat das Büro scheuvens + wachten, Dortmund mit der Durchführung der Planungswerkstätten beauftragt.

Das Gesamtprojekt wie die beiden Werkstätten werden durch einen Lenkungskreis, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Ministerin MUNLV und MBV, von Straßen.NRW, der AG Neues Emschertal (RVR und Emschergenossenschaft und RUHR.2010 GmbH) sowie den beteiligten Planungsbüros, vorbereitet und begleitet.

Planungswerkstatt "Die Ohrenparks"

Das Einführungskolloquium des Werkstattverfahrens fand vom 22. bis 24. September 2008 im StadtBauRaum in Gelsenkirchen statt. Hierzu waren Landschaftsarchitekturbüros eingeladen, die zunächst eine Grundstruktur für alle "Ohrenparks" entwickeln und dann für die zwei ausgewählten Autobahnkreuze - nämlich Essen-Nord und Castrop-Rauxel-Ost - konkrete Gestaltvorschläge erarbeiten sollten.

Am 24. Oktober 2008 fand im StadtBauRaum in Gelsenkirchen die Sitzung des Auswahlgremiums zum Verfahren "Gestaltung der Parkautobahn A42- Die Ohrenparks" statt.
Insgesamt wurden interessante Konzepte für diese schwierige Aufgabe erarbeitet. Der Siegerentwurf stammt von GTL Gnüchtel Triebswetter Landschaftsarchitekten, Düsseldorf.
Seitenanfang

Planungswerkstatt "Infostationen und Zeichen"

Das zweite Verfahren befasst sich mit den hochbaulichen, Zeichen setzenden Elementen (Parktankstellen, Auftakte, Vitrinen). Hier ist ein zweistufiges Verfahren geplant, das heißt, der Planungswerkstatt wird ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet.

Ziel des Verfahrens ist eine Ideenentwicklung für die Auftakte, die Lärmschutzwände, die Sichtfenster (Landschaftsfenster) sowie die Eingangszeichen (Vitrinen). Daneben sollen Entwürfe für die Infostationen (Parktankstellen) in Bottrop und Gelsenkirchen erarbeitet werden. Als Zeitplanung für die Werkstattverfahren "Zeichen und Infostationen" ist vorgesehen, im März 2009 eine Entscheidung des Auswahlgremiums herbeizuführen.

(09.03.2009)



Lesen Sie auch hier:

Downloads: