KulturKanal trägt Freizeitverhalten Rechnung
Der Rhein-Herne-Kanal wird zu einer zentralen Spielstätte im Kulturhauptstadtprogramm Ruhr.2010. Als KulturKanal habe die Wasserstraße das Potenzial zum Publikums-Hit, verkündeten die Organisatoren während einer Pressekonferenz zur Projektvorstellung in Herne.
Unter dem Motto "Wasser verbindet" wurde von den Gesprächspartnern betont, dass nicht nur die Menschen aus den zehn Anrainerstädten, sondern vor allem über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus, die Menschen für den Rhein-Herne-Kanal begeistert werden sollen.
Der KulturKanal wird am 20. März 2010 in Recklinghausen eröffnet. Spektakuläre Wasserinszenierungen im neu gestalteten Stadthafen sind der Auftakt für das Ruhr.2010 Highlight.
Ab April geht es mit "Kanalglühen: NON STOP CITY" auf nächtliche Bootsfahrten. Entlang des Kanals werden durch Licht- und Klanginstallationen Illusionen der besonderen Art geschaffen. Mit diesen Inszenierungen werden hyperreale und utopische Bilder einer Stadt gestaltet. Im Frühsommer folgt die Eröffnung der dauerhaften Freiluftausstellung "Künstlerisches Leitsystem". An 15 Uferstandorten werden durch die Werke regionaler Künstler zu einem verbindenden Element geformt. Der Wettbewerb hierzu beginnt am 1. Dezember.
Ein weiteres Highlight findet am 5. Juni 2010 statt, dem DAY OF SONG. Drei Schiffskonvois mit singenden Besatzungen fahren von beiden Seiten des Kanals nach Gelsenkirchen. In Bottrop startet ein Boot der Bottroper Marinekameradschaft und wird den Auszubildendenchor "Pro Prosper" mit seinen Bergmannsliedern zum Anleger an der Kurt-Schumacher-Brücke in Gelsenkirchen geleiten. Mit laut vernehmlichen Chorgesängen sollen die Spaziergänger am Ufer zum Mitsingen animiert werden.
Zum Abschlussfest am 26. September 2010 im Duisburger Innenhafen sind Konzerte der Duisburger Philharmoniker, begehbare Lichtarchitekturen und multimediale Performances geplant.
"Durch das Projekt KulturKanal wird der Rhein-Herne-Kanal in seiner touristischen Infrastruktur positioniert und neben seiner Bedeutung als Freizeit- auch als Kulturraum etabliert", sagt Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor bei der RUHR.2010. "Das Projekt trägt dem Bedürfnis all seiner Anwohner Rechnung, den Raum, den der Kanal und seine Ufer bieten, für sich in Anspruch zu nehmen, zu nutzen und für die Zukunft weiter entwicklungsfähig zu halten", so Petzinka.
Schon längst spielt der Kanal eine wichtige Rolle in der Freizeit vieler Menschen: es wird campiert, geangelt, Rad gefahren - und sogar gebadet, was nicht erlaubt ist und doch geduldet wird. Ursprünglich als industrielle Wasserstraße konzipiert und industriellen Transporten vorbehalten, wird der Rhein-Herne-Kanal langsam auch von der Fahrgastschifffahrt erobert. Der Kanal führt mitten durch den Emscher Landschaftspark und ist damit Teil der grünen Mitte der Metropole Ruhr. Diese zentrale und grüne Lage sowie die unwiderstehliche Anziehungskraft des Wassers machen den Kanal zu einem Ort mit potenziell sehr hoher Aufenthaltsqualität. Dies gilt besonders für die Anrainerstädte Duisburg, Oberhausen, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop und Datteln.
Der KulturKanal wird am 20. März 2010 in Recklinghausen eröffnet. Spektakuläre Wasserinszenierungen im neu gestalteten Stadthafen sind der Auftakt für das Ruhr.2010 Highlight.
Ab April geht es mit "Kanalglühen: NON STOP CITY" auf nächtliche Bootsfahrten. Entlang des Kanals werden durch Licht- und Klanginstallationen Illusionen der besonderen Art geschaffen. Mit diesen Inszenierungen werden hyperreale und utopische Bilder einer Stadt gestaltet. Im Frühsommer folgt die Eröffnung der dauerhaften Freiluftausstellung "Künstlerisches Leitsystem". An 15 Uferstandorten werden durch die Werke regionaler Künstler zu einem verbindenden Element geformt. Der Wettbewerb hierzu beginnt am 1. Dezember.
Ein weiteres Highlight findet am 5. Juni 2010 statt, dem DAY OF SONG. Drei Schiffskonvois mit singenden Besatzungen fahren von beiden Seiten des Kanals nach Gelsenkirchen. In Bottrop startet ein Boot der Bottroper Marinekameradschaft und wird den Auszubildendenchor "Pro Prosper" mit seinen Bergmannsliedern zum Anleger an der Kurt-Schumacher-Brücke in Gelsenkirchen geleiten. Mit laut vernehmlichen Chorgesängen sollen die Spaziergänger am Ufer zum Mitsingen animiert werden.
Zum Abschlussfest am 26. September 2010 im Duisburger Innenhafen sind Konzerte der Duisburger Philharmoniker, begehbare Lichtarchitekturen und multimediale Performances geplant.
"Durch das Projekt KulturKanal wird der Rhein-Herne-Kanal in seiner touristischen Infrastruktur positioniert und neben seiner Bedeutung als Freizeit- auch als Kulturraum etabliert", sagt Prof. Karl-Heinz Petzinka, Künstlerischer Direktor bei der RUHR.2010. "Das Projekt trägt dem Bedürfnis all seiner Anwohner Rechnung, den Raum, den der Kanal und seine Ufer bieten, für sich in Anspruch zu nehmen, zu nutzen und für die Zukunft weiter entwicklungsfähig zu halten", so Petzinka.
Schon längst spielt der Kanal eine wichtige Rolle in der Freizeit vieler Menschen: es wird campiert, geangelt, Rad gefahren - und sogar gebadet, was nicht erlaubt ist und doch geduldet wird. Ursprünglich als industrielle Wasserstraße konzipiert und industriellen Transporten vorbehalten, wird der Rhein-Herne-Kanal langsam auch von der Fahrgastschifffahrt erobert. Der Kanal führt mitten durch den Emscher Landschaftspark und ist damit Teil der grünen Mitte der Metropole Ruhr. Diese zentrale und grüne Lage sowie die unwiderstehliche Anziehungskraft des Wassers machen den Kanal zu einem Ort mit potenziell sehr hoher Aufenthaltsqualität. Dies gilt besonders für die Anrainerstädte Duisburg, Oberhausen, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop und Datteln.
(05.11.2009)

