Betonbunker als Ausstellungsobjekt im Kulturhauptstadtjahr
Die Bürger im Bottroper Stadtteil Eigen sind Teil eines Kulturprojektes im Rahmen von "Ruhr.2010". Der Hochbunker am Eigener Markt wird zur offenen Galerie, in der ab dem 19. Juni 63 Portrait-Fotografien von Bewohnern des Stadtteils zu sehen sind. "Die Bürger nehmen den Bunker in Besitz", erklärt Andreas Kind von der Kulturwerkstatt die Idee, mit der er dem bisher ungeliebten Betonklotz eine positive Bewertung vermitteln möchte.
Andreas Kind (v.l.), Michael Kaprol, Enrico Kuhl (Radiomoderator), Julia Tautz (Kulturwerkstatt) und Jörg Briese wollen den Bunker mit großformatigen Bildern zur Galerie umgestalten.
"Ich bin in dem Bunker geboren", begründet ein Bürger, warum er auf einem der 2,90 mal 1,95 Meter großen Fotografien abgebildet werden wollte. Eine Mutter hat ihre beiden Kinder vorgeschlagen, "weil sie so schön sind". Die insgesamt drei Jahre andauernde Ausstellung soll einen Querschnitt der Bevölkerung des Stadtteils abbilden. Sie stehen dabei stellvertretend für die Menschen im Ruhrgebiet insgesamt.
Wer von den dutzenden Bewerbern zum Zuge gekommen sind, haben 35 Jugendliche entschieden, die mit Hilfe der Fotografen Jörg Briese, Volker Engel und Michael Kaprol auch die 62 Portraitaufnahmen gemacht haben. Das vom Landesministerium für Bauen und Verkehr finanzierte Projekt wurde von Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren aus der städtischen Kulturwerkstatt und von der Willy-Brandt-Gesamtschule durchgeführt.
Mit den Ablichtungen allein war es allerdings nicht getan. Die Jugendlichen lernten die ausgewählten Menschen kennen und führten Interviews mit ihnen. Die Gespräche werden zur Ausstellungseröffnung in einer Broschüre veröffentlicht.
Rund 100.000 Euro wurden investiert, um den Bunker als öffentliche Galerie herzurichten. Die "Leinwände" sind kunststoffbeschichtete Aluminiumbleche, die nach dem Ausstellungsende neu bedruckt werden können. Was dann ab 2013 auf den beiden jeweils 200 Quadratmeter großen Wänden des Bunkers zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Andreas Kind hofft auf Ideen der Bewohner des Stadtteiles und der "Ruhr.2010"-Besucher.
Wer von den dutzenden Bewerbern zum Zuge gekommen sind, haben 35 Jugendliche entschieden, die mit Hilfe der Fotografen Jörg Briese, Volker Engel und Michael Kaprol auch die 62 Portraitaufnahmen gemacht haben. Das vom Landesministerium für Bauen und Verkehr finanzierte Projekt wurde von Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren aus der städtischen Kulturwerkstatt und von der Willy-Brandt-Gesamtschule durchgeführt.
Mit den Ablichtungen allein war es allerdings nicht getan. Die Jugendlichen lernten die ausgewählten Menschen kennen und führten Interviews mit ihnen. Die Gespräche werden zur Ausstellungseröffnung in einer Broschüre veröffentlicht.
Rund 100.000 Euro wurden investiert, um den Bunker als öffentliche Galerie herzurichten. Die "Leinwände" sind kunststoffbeschichtete Aluminiumbleche, die nach dem Ausstellungsende neu bedruckt werden können. Was dann ab 2013 auf den beiden jeweils 200 Quadratmeter großen Wänden des Bunkers zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Andreas Kind hofft auf Ideen der Bewohner des Stadtteiles und der "Ruhr.2010"-Besucher.
(01.06.2010)
Downloads:
-
Gesichter des Ruhrgebiets
Faltblatt zur Bunker-Aktion
(pdf-Datei / 1,02 MB)

