Glücksfall für die Kasperiade
Volksbank sponsert Ruhr.2010-Projekt
Oberbürgermeister Peter Noetzel (Mitte) und die beiden Bankdirektoren Werner Münstermann (links) und Eberhard Kreck unterzeichnen den Sponsorenvertrag.
Die Volksbank-Kirchhellen unterstützt eines der zentralen Projekte zur Kulturhauptstadt 2010 in Bottrop. Die Kasperiade kann auf Grund einer Finanzspritze des Geldinstitutes nahezu so durchgeführt werden, wie es im ursprünglichen Grobkonzept vorgesehen war, so Dieter Wollek, Leiter des Kulturamtes. "Die Volksbank ist ein Glücksfall für uns", sagt er während einer Pressekonferenz.
Wollek betont, dass drei zentrale Veranstaltungen im Ruhr.2010-Reigen "auf Biegen und Brechen" in Bottrop durchgeführt werden sollen. Dies sind eine Veranstaltungsreihe in der Bergarena mit Aufführungen der Oper Aida, das Festival "Orgel Plus" und eben die Kasperiade. Mit 60.000 Euro unterstützt die Volksbank die Kasperiade und übernimmt damit den größten Teil der Kosten von insgesamt 100.000 Euro. 40.000 Euro will der Leiter des Kulturamtes aus Eintrittsgeldern und Zuschüssen von der Ruhr.2010-Zentrale in Essen finanzieren.
Eberhard Kreck von der Volksbank sieht in der Unterstützung eine sinnvolle Investition. "Das Kulturprogramm in Bottrop hebt sich positiv von anderen Ruhrgebietsstädten ab", sagt der Bankdirektor. Mit der Unterstützung zum Kulturhauptstadt-Jahr solle dieses Angebot einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Der Kasper ist eine Spielfigur, die in unterschiedlichsten Kulturkreisen bekannt ist. Entsprechend des geschichtlichen Wandels wird die Rolle des Kaspers immer wieder angepasst. Die Entwicklung der Figur und ihr Wiedererstarken im Figurentheater ist das Thema der Kasperiade. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von Maja Brüggemeier und Werner Bartelt-Brüggemeier. Neben internationalen Ensembles für Figurentheater wird es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema geben. So werden sich Schulen während des Unterrichts mit dem Kaspar beschäftigen, es wird Ausstellungen geben und ein Symposium für die Figurenspieler.
Die Kasperiade ist Teil des "Twins"-Projektes bei der Ruhr.2010. Das heißt, dass in besonderer Weise die Partnerstädte eingebunden werden. Bei der Kasperiade werden sich die Künstler Nick Kowalski aus Blackpool, Zoltán Debreczeny aus Veszprém, Silviane Leger aus Tourcoing und der Bottroper Reinhard Wieczorek beteiligen.
Maja Brüggemeier ist sicher, dass das Programm nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene interessant sein wird. "Die Erinnerungen an die ersten Theatererfahrungen sind bei den meisten Erwachsenen eng mit dem Kasper verknüpft", sagt Maja Brüggemeier.
Neben der Kasperiade engagiert sich die Volksbank auch für den "Kinder-Klassik-Klub" des Kulturamtes. Seit drei Jahren werden Kinder hier an die klassische Musik herangeführt. "Die Nachfrage ist größer als das Angebot", sagt Dieter Wollek. Dennoch war die Fortführung des Angebots lange fraglich, da die Finanzierung nicht gesichert war. Durch die Zusage der Genossenschaftsbank, in den kommenden drei Jahren jeweils 5.000 Euro beizusteuern, ist der "Kinder-Klassik-Klub" für diesen Zeitraum gesichert. Werner Münstermann, Bankdirektor bei der Volksbank, sieht in dieser Unterstützung eine sinnvolle Ergänzung des Förderprogramms seiner Bank. "Wir unterstützen damit die Bildung bei Kindern und Jugendlichen", sagt Münstermann.
Die privatwirtschaftliche Unterstützung für die Stadt haben die Bankdirektoren Werner Münstermann und Eberhard Kreck sowie Oberbürgermeister Peter Noetzel in einem Sponsorenvertrag verankert.
Wollek betont, dass drei zentrale Veranstaltungen im Ruhr.2010-Reigen "auf Biegen und Brechen" in Bottrop durchgeführt werden sollen. Dies sind eine Veranstaltungsreihe in der Bergarena mit Aufführungen der Oper Aida, das Festival "Orgel Plus" und eben die Kasperiade. Mit 60.000 Euro unterstützt die Volksbank die Kasperiade und übernimmt damit den größten Teil der Kosten von insgesamt 100.000 Euro. 40.000 Euro will der Leiter des Kulturamtes aus Eintrittsgeldern und Zuschüssen von der Ruhr.2010-Zentrale in Essen finanzieren.
Eberhard Kreck von der Volksbank sieht in der Unterstützung eine sinnvolle Investition. "Das Kulturprogramm in Bottrop hebt sich positiv von anderen Ruhrgebietsstädten ab", sagt der Bankdirektor. Mit der Unterstützung zum Kulturhauptstadt-Jahr solle dieses Angebot einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Der Kasper ist eine Spielfigur, die in unterschiedlichsten Kulturkreisen bekannt ist. Entsprechend des geschichtlichen Wandels wird die Rolle des Kaspers immer wieder angepasst. Die Entwicklung der Figur und ihr Wiedererstarken im Figurentheater ist das Thema der Kasperiade. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von Maja Brüggemeier und Werner Bartelt-Brüggemeier. Neben internationalen Ensembles für Figurentheater wird es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema geben. So werden sich Schulen während des Unterrichts mit dem Kaspar beschäftigen, es wird Ausstellungen geben und ein Symposium für die Figurenspieler.
Die Kasperiade ist Teil des "Twins"-Projektes bei der Ruhr.2010. Das heißt, dass in besonderer Weise die Partnerstädte eingebunden werden. Bei der Kasperiade werden sich die Künstler Nick Kowalski aus Blackpool, Zoltán Debreczeny aus Veszprém, Silviane Leger aus Tourcoing und der Bottroper Reinhard Wieczorek beteiligen.
Maja Brüggemeier ist sicher, dass das Programm nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene interessant sein wird. "Die Erinnerungen an die ersten Theatererfahrungen sind bei den meisten Erwachsenen eng mit dem Kasper verknüpft", sagt Maja Brüggemeier.
Neben der Kasperiade engagiert sich die Volksbank auch für den "Kinder-Klassik-Klub" des Kulturamtes. Seit drei Jahren werden Kinder hier an die klassische Musik herangeführt. "Die Nachfrage ist größer als das Angebot", sagt Dieter Wollek. Dennoch war die Fortführung des Angebots lange fraglich, da die Finanzierung nicht gesichert war. Durch die Zusage der Genossenschaftsbank, in den kommenden drei Jahren jeweils 5.000 Euro beizusteuern, ist der "Kinder-Klassik-Klub" für diesen Zeitraum gesichert. Werner Münstermann, Bankdirektor bei der Volksbank, sieht in dieser Unterstützung eine sinnvolle Ergänzung des Förderprogramms seiner Bank. "Wir unterstützen damit die Bildung bei Kindern und Jugendlichen", sagt Münstermann.
Die privatwirtschaftliche Unterstützung für die Stadt haben die Bankdirektoren Werner Münstermann und Eberhard Kreck sowie Oberbürgermeister Peter Noetzel in einem Sponsorenvertrag verankert.
(03.09.2009)

