Oberbürgermeister Peter Noetzel scheidet aus dem Amt
Die Amtszeit von Oberbürgermeister Peter Noetzel endet. Er hat jetzt im Rathaus seine Entlassungsurkunde vom Ersten Beigeordneten Paul Ketzer erhalten. 48 Jahre lang arbeitete Noetzel bei der Stadtverwaltung. Fünf Jahre davon war er Oberbürgermeister der Stadt. "Das ist eine beachtliche Karriere", sagte Paul Ketzer bei der Verabschiedung.
Stabwechsel an der Rathausspitze: Der Erste Beigeordnete Paul Ketzer (links) überreicht Peter Noetzel die Entlassungsurkunde. Noetzel wiederum überreicht die Ernennungsurkunde an Bottrop neuen Oberbürgermeister Bernd Tischer (rechts).
Die Amtszeit von Oberbürgermeister Peter Noetzel endet. Er hat jetzt im Rathaus seine Entlassungsurkunde vom Ersten Beigeordneten Paul Ketzer erhalten. 48 Jahre lang arbeitete Noetzel bei der Stadtverwaltung. Fünf Jahre davon war er Oberbürgermeister der Stadt. "Das ist eine beachtliche Karriere", sagte Paul Ketzer bei der Verabschiedung.
Peter Noetzel begann seine Laufbahn am 1. April 1961. Als damals 14-jähriger Dienstanfänger begann er eine Verwaltungskarriere, die ihn kontinuierlich an die Spitze der Stadtverwaltung führte. Peter Noetzel qualifizierte sich für den gehobenen Verwaltungsdienst, bevor er 1972 im Jugendamt eingesetzt wurde. Nächste Station war das Amt für Datenverarbeitung und Statistik, dessen stellvertretender Leiter er war. In gleicher Funktion wechselte er 1986 in die Stadtkämmerei, die er acht Jahre später leitete. 2004 wurde Peter Noetzel zum Oberbürgermeister gewählt.
Zu seinen wichtigsten Projekten als Oberbürgermeister gehört die Umgestaltung der Innenstadt. Mit der Neugestaltung des Berliner Platzes soll die Kaufkraft in der Innenstadt gestärkt werden. In seine Amtszeit fallen die Ansiedlung der Fachhochschule, der Neubau des Hallenbads und der Komplettumbau des Jahnstadions. Die Verbesserung der Wohnqualität in der Innenstadt und der Transparenz der Verwaltung sind weitere Maßnahmen seiner Zeit als Oberbürgermeister. So hat er regelmäßige Bürgersprechstunden und ein Beschwerdemanagement eingeführt.
Peter Noetzel begann seine Laufbahn am 1. April 1961. Als damals 14-jähriger Dienstanfänger begann er eine Verwaltungskarriere, die ihn kontinuierlich an die Spitze der Stadtverwaltung führte. Peter Noetzel qualifizierte sich für den gehobenen Verwaltungsdienst, bevor er 1972 im Jugendamt eingesetzt wurde. Nächste Station war das Amt für Datenverarbeitung und Statistik, dessen stellvertretender Leiter er war. In gleicher Funktion wechselte er 1986 in die Stadtkämmerei, die er acht Jahre später leitete. 2004 wurde Peter Noetzel zum Oberbürgermeister gewählt.
Zu seinen wichtigsten Projekten als Oberbürgermeister gehört die Umgestaltung der Innenstadt. Mit der Neugestaltung des Berliner Platzes soll die Kaufkraft in der Innenstadt gestärkt werden. In seine Amtszeit fallen die Ansiedlung der Fachhochschule, der Neubau des Hallenbads und der Komplettumbau des Jahnstadions. Die Verbesserung der Wohnqualität in der Innenstadt und der Transparenz der Verwaltung sind weitere Maßnahmen seiner Zeit als Oberbürgermeister. So hat er regelmäßige Bürgersprechstunden und ein Beschwerdemanagement eingeführt.
"Eine Stadt ist nie fertig", sagte Peter Noetzel bereits während seiner letzten Ratssitzung. So bleiben die ungewisse Zukunft des Bergbaus und die Zukunft der damit verbundenen 6.000 Arbeitsplätze eine Herausforderung in den kommenden Jahren.
Zu der letzten Amtshandlung Peter Noetzels gehörte es, seinem Nachfolger Bernd Tischler die Ernennungsurkunde zum Oberbürgermeister zu überreichen. Tischler war bisher Baudezernent und wurde bei der Kommunalwahl am 30. August zum Oberbürgermeister gewählt.
Bereits am Tag zuvor hat sich Peter Noetzel von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung verabschiedet. Die überraschten ihren scheidenden Chef damit, dass sie ihn mit einem historischen Feuerwehrwagen von seiner Wohnung zum Rathaus fuhren.
(20.10.2009)




