Erfolg hat Erwartungen übertroffen

SV Rhenania sammelt 8.600 Euro für Deutsche Krebshilfe
Gruppe
Oberbürgermeister Bernd Tischler (mitte) freut sich gemeinsam mit den Organisatoren und Unterstützern des Bambini-Turniers über den Erfolg für die Deutsche Krebshilfe.

Der SV Rhenania Bottrop hat 8.600 Euro an die Deutsche Krebshilfe gespendet. Das Geld wurde während eines Bambini-Turniers Anfang Februar gesammelt. Zur Übergabe des Schecks kamen die Organisatoren Markus Schur und Marco Langnickel ins Rathaus. Für die Deutsche Krebshilfe nahm Heidemarie Winters-Schulz-Hardt das Geld entgegen. Sie lobte das "vorbildliche und schöne Engagement" der ehrenamtlichen Rhenania-Trainer. "Die Deutsche Krebshilfe ist auf das Engagement der Bürger angewiesen", sagte Winters-Schulz-Hardt, die sichtlich vom Einsatz des Sportvereins beeindruckt war.

Oberbürgermeister Bernd Tischler freute sich mit den Organisatoren über den Erfolg. Er lobte das Engagement der Beteiligten, die das Turnier fast ein Jahr lang vorbereitet haben. "Sie haben mir gesagt: 'Die Krankheit können wir nicht besiegen. Aber wenn wir nur einem Kind helfen können, hat sich die Arbeit gelohnt'", so der Oberbürgermeister. Die Stadt sei stolz auf die Leistung des Teams.

Der SV Rhenania lud 16 Fußballvereine zum Bambini-Turnier in die Dieter-Renz-Halle. Unterstützt von zahlreichen Sponsoren wurde der Wettbewerb zu Gunsten der Krebshilfe ausgetragen. "Wir haben hohe Erwartung in das Turnier gesetzt. Sie wurde über troffen", sagte Markus Schur zum Fazit der Aktion.

Die Spende soll der Kinderkrebshilfe zu Gute kommen. Heidemarie Winters-Schulz-Hardt weißt auf die Erfolge hin, die in den vergangenen Jahren erzielt wurden. Galt Leukämie bei Kindern vor gut 20 Jahren noch als unheilbar, werden heute 80 bis 90 Prozent der Fälle erfolgreich therapiert. Erfolge habe die Deutsche Krebshilfe auch bei der Anerkennung besonderer Bedürfnisse bei Kindern erzielt. "Kinder sind keine kleinen Erwachsene, bei denen man nur die Dosierung von Medikamenten verkleinern muss", so Heidemarie Winters-Schulz-Hardt. So gebe es immer mehr Kinderkrebsstationen, so dass die Kleinen nicht mehr neben Erwachsenen im Krankenzimmer liegen.

(22.02.2012)