Bildung als wichtiger Impuls für die Stadt
Zukunftsweisende Projekte sollen Wirtschaftskraft stärken.
Oberbürgermeister Bernd Tischler will mit der Entwicklung des Bildungsstandortes Bottrop ein Ausrufezeichen setzen. Sein Neujahrsgrußwort stand unter dem Motto "Wir bilden Bottrop", als er rund 300 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am vergangenen Sonntag (24. Januar) zum Neujahrsempfang im "Prisma" begrüßen konnte. Um eines der wichtigsten Projekte für die nächsten Jahre zu unterstreichen, war als Gastredner der Präsident der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr. Eberhard Menzel geladen.
"Wir sind dabei einen Hochschulstandort mit eines Tages 500 bis 600 Studierenden zu konzipieren, während sich bereits heute die ersten 37 Bottroper Studenten auf den Abschluss ihres ersten Semesters vorbereiteten", sagte Professor Menze in seinem Grußwort. Die Chancen, mit der Hochschule den Strukturwandel zu unterstützten, könne man nicht hoch genug einschätzen. Man plane zurzeit einen weiteren Studiengang im Bereich Informatik, der als Schwerpunkt den Fahrzeugbau habe.
"Die Hochschulausbildung steht im Bildungssystem an einer Stelle, die nur mit besonderen Voraussetzungen erreicht werden kann", sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. "Damit möglichst viele diese Voraussetzungen mitbringen, stehen wir in der Verantwortung, viel früher in die Bildungsentwicklung einzugreifen." Tischler verwies dabei auf die vorschulische Bildung, in die die Grundlagen gelegt würden. "Es ist mir sehr wichtig, bei den Jüngsten eine weitestgehende Chancengleichheit zu ermöglichen. Das beginnt bei der Möglichkeit, Förderangebote überhaupt in Anspruch nehmen zu können", so der OB.
"Finanzielle Erwägungen dürften bei der Entscheidung der Eltern, die Kinder in einer Kindertagesstätte anzumelden, keine Rolle spielen. Tischler weiter: "Es ist mir klar, dass es keine absolute Gleichheit der Startbedingungen geben kann. Es ist aber unsere Verpflichtung, die Bildung soweit wie möglich von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern und der Herkunft eines Kindes unabhängig zu machen."
Angesichts der großen Herausforderungen, die sich der Gesellschaft und der Stadt stellten käme neben der Entwicklung der Bildungslandschaft auch dem Bürgerschaftlichen Engagement eine große Bedeutung zu. "Die Stadt lebt zu einem großen Teil von den Menschen, die keine Funktionen innehaben und eher im Hintergrund wirken. Sie bilden sicher die größte Gruppe der Handelnden und treten kaum öffentlich in Erscheinung. Dennoch erbringen sie große Leistungen für die Allgemeinheit. An all diese Menschen richte ich hier einen ausdrücklichen Dank."
Der Oberbürgermeister verwies auch auf die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. "Auch wenn der Arbeitsmarkt bisher noch überraschend stabil ist, werden viele der hier Anwesenden die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen haben", so Tischler . Der Kommune ginge es ähnlich. "Die sich aus der Konjunkturschwäche ergebenden Steuerausfälle und die Ausfälle an Zuweisungen des Landes sowie steigende Sozialausgaben werden die ohnehin prekäre Finanzlage noch weiter verschärfen. Unsere bisherigen Konsolidierungserfolge werden damit zunichte gemacht und es besteht die Gefahr, dass notwendige Investitionen für den Strukturwandel erschwert werden." Dennoch sei es ein schwerer Fehler, die Investitionstätigkeit einzustellen. "Wir sind nur dann zukunftsfähig, wenn wir unsere Stadt den sich ändernden Gegebenheiten anpassen."
Entscheidend sei, die Wirtschaftskraft der Stadt zu fördern. Bottrop müsse deshalb besondere Anstrengungen unternehmen, um die Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ein wesentlicher Impuls solle von dem Projekt "Zukunftsstandort Bottrop" ausgehen. Wichtiger Bestandteil dieses Projektes sei neben der Ansiedlung der Technischen Fachhochschule, auch die Förderung von Projekten zur Nutzung zukunftsweisender Energieträger, die Medizinwirtschaft und der große Bereich Freizeit und Tourismus.
"Wir sind dabei einen Hochschulstandort mit eines Tages 500 bis 600 Studierenden zu konzipieren, während sich bereits heute die ersten 37 Bottroper Studenten auf den Abschluss ihres ersten Semesters vorbereiteten", sagte Professor Menze in seinem Grußwort. Die Chancen, mit der Hochschule den Strukturwandel zu unterstützten, könne man nicht hoch genug einschätzen. Man plane zurzeit einen weiteren Studiengang im Bereich Informatik, der als Schwerpunkt den Fahrzeugbau habe.
"Die Hochschulausbildung steht im Bildungssystem an einer Stelle, die nur mit besonderen Voraussetzungen erreicht werden kann", sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. "Damit möglichst viele diese Voraussetzungen mitbringen, stehen wir in der Verantwortung, viel früher in die Bildungsentwicklung einzugreifen." Tischler verwies dabei auf die vorschulische Bildung, in die die Grundlagen gelegt würden. "Es ist mir sehr wichtig, bei den Jüngsten eine weitestgehende Chancengleichheit zu ermöglichen. Das beginnt bei der Möglichkeit, Förderangebote überhaupt in Anspruch nehmen zu können", so der OB.
"Finanzielle Erwägungen dürften bei der Entscheidung der Eltern, die Kinder in einer Kindertagesstätte anzumelden, keine Rolle spielen. Tischler weiter: "Es ist mir klar, dass es keine absolute Gleichheit der Startbedingungen geben kann. Es ist aber unsere Verpflichtung, die Bildung soweit wie möglich von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern und der Herkunft eines Kindes unabhängig zu machen."
Angesichts der großen Herausforderungen, die sich der Gesellschaft und der Stadt stellten käme neben der Entwicklung der Bildungslandschaft auch dem Bürgerschaftlichen Engagement eine große Bedeutung zu. "Die Stadt lebt zu einem großen Teil von den Menschen, die keine Funktionen innehaben und eher im Hintergrund wirken. Sie bilden sicher die größte Gruppe der Handelnden und treten kaum öffentlich in Erscheinung. Dennoch erbringen sie große Leistungen für die Allgemeinheit. An all diese Menschen richte ich hier einen ausdrücklichen Dank."
Der Oberbürgermeister verwies auch auf die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. "Auch wenn der Arbeitsmarkt bisher noch überraschend stabil ist, werden viele der hier Anwesenden die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen haben", so Tischler . Der Kommune ginge es ähnlich. "Die sich aus der Konjunkturschwäche ergebenden Steuerausfälle und die Ausfälle an Zuweisungen des Landes sowie steigende Sozialausgaben werden die ohnehin prekäre Finanzlage noch weiter verschärfen. Unsere bisherigen Konsolidierungserfolge werden damit zunichte gemacht und es besteht die Gefahr, dass notwendige Investitionen für den Strukturwandel erschwert werden." Dennoch sei es ein schwerer Fehler, die Investitionstätigkeit einzustellen. "Wir sind nur dann zukunftsfähig, wenn wir unsere Stadt den sich ändernden Gegebenheiten anpassen."
Entscheidend sei, die Wirtschaftskraft der Stadt zu fördern. Bottrop müsse deshalb besondere Anstrengungen unternehmen, um die Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ein wesentlicher Impuls solle von dem Projekt "Zukunftsstandort Bottrop" ausgehen. Wichtiger Bestandteil dieses Projektes sei neben der Ansiedlung der Technischen Fachhochschule, auch die Förderung von Projekten zur Nutzung zukunftsweisender Energieträger, die Medizinwirtschaft und der große Bereich Freizeit und Tourismus.
(25.01.2010)




