JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP

Josef Albers Museum

Im Jahr 1979 erfolgt eine weitere Schenkung. Anni Albers, Textilkünstlerin und Ehefrau von Josef Albers, übergibt dem Museum über 300 Werke aus dem Nachlass ihres 1976 verstorbenen Mannes. Die Erweiterung des Museums durch einen zusätzlichen Neubau wird beschlossen, auch dieser greift in seiner baulichen Form das Quadrat als wesentliches Element der Gestaltung auf. Der Grundriss der Ausstellungsfläche ist aus einem Quadrat von 28 x 28 m Seitenlänge entwickelt, in den ein kleineres Quadrat mit den Maßen 14 x 14 m eingestellt ist.
Am 25. Juni 1983 wird das Josef Albers Museum eröffnet, das Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen des Künstlers zeigt.

Es zeigt als früheste Arbeiten Selbstporträts und Landschaftsdarstellungen. Aus der Zeit am Bauhaus sind Glasarbeiten, Fotomontagen und fotografische Porträts, etwa von Paul Klee und El Lissitzky, zu sehen. Die Zeit des Wechsels von Deutschland nach Amerika wird durch die Serie der Violinschlüssel markiert - eine circa 80 Arbeiten umfassende zusammengehörende Gruppe, in der die Farbe erstmals zum bildbestimmenden Mittel wird.