Welche konkreten Maßnahmen sind geplant?
Das Modellprojekt InnovationCity Ruhr umfasst vier Handlungsfelder:
1. Energieeffizienz und Energieeinsparung:
Der Energieverbrauch in Form von Wärme und Strom wird insgesamt deutlich verringert. Der weiterhin notwendige Energieeinsatz wird so gestaltet, dass dabei ein möglichst hoher Nutzen erzielt wird.
Und so kann das erreicht werden:
- Wärmedämmung der Gebäude,
- Umstellung auf energiesparende Heizungssysteme sowie
- Einsatz sparsamer Elektrogeräte.
2. Klimaschonende Energieerzeugung:
Der Einsatz erneuerbarer Energien wird gesteigert. Parallel wird der Einsatz endlicher Energieträger wie Kohle, Öl und Gas stark reduziert. Grundsätzlich wird bei der Energieerzeugung Wert auf einen hohen Wirkungsgrad gelegt.
Und so kann das erreicht werden:
- Stromgewinnung aus Windenergie,
- Strom- und Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie,
- Nutzung von Erdwärme,
- Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse,
- Nutzung von Prozesswärme, die bisher nur ein Abfallprodukt war, sowie
- Verbindung von Strom- und Wärmeerzeugung.
3. Umweltfreundliche Mobilität
Die Anzahl und die Länge der Wege von Personen und Wirtschaftsgütern wird verringert. Und natürlich soll der Verkehr möglichst umweltschonend abgewickelt werden.
Und so kann das erreicht werden:
- Verbesserung der Erreichbarkeit wichtiger Ziele („Stadt der kurzen Wege“),
- verstärkter Einsatz von Kraftfahrzeugen mit Elektro-, Wasserstoff- oder Hybridantrieb,
- Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs,
- Förderung des Fuß- und Radverkehrs sowie
- Mobilitätsberatung und Logistikkonzepte.
4. Zukunftsfähige Stadtentwicklung
Trotz aller Anstrengungen sind nicht alle Folgen des laufenden Klimawandels abwendbar. Daher muss die Stadtentwicklung an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Hier geht es z. B. um den Schutz vor den negativen Auswirkungen von Starkregenereignissen oder Perioden extremer Hitze.
Und so kann das erreicht werden:
- Regenwasserrückhaltung und Regenwasserversickerung zum Schutz vor Überschwemmungen,
- Sicherung und Entwicklung von Freiflächen als Frischluftschneisen sowie
- Durchgrünung der Stadt.




