NRW-Städte setzen "Essener Signal"

Die Belastungen für die Lebensqualität der Bürger ist massiv bedroht. Darauf wiesen die Städte des Aktionsbündnisses mit dem "Essener Signal" am 19. Februar 2010 hin.

In dem Papier wurde eine Reihe von Beispielen aufgeführt. Dazu zählen:

 

Städte wie Bottrop geraten durch diese Faktoren in eine massive Benachteiligung im Standortwettbewerb. Der Strukturwandel wird nicht nur ausgebremst, die Pflicht zur Zahlung des Solidarbeitrages an Ostdeutschland entzieht den Städten und Gemeinden sogar noch Mittel und treibt die Schuldenspirale zusätzlich an. Das alles verschärft die Probleme, heißt es in einer Ankündigung des Aktionsbündnisses zum "Essener Signal".

Angesichtes der gegenwärtigen Krise ist ein grundsätzliches Umsteuern kaum möglich. Das Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden" fordert aber Konzepte und Maßnahmen vorzubereiten, die bei einer wirtschaftlichen Entspannung mit der Behebung der strukturellen Defizite umgesetzt werden können. Das "Essener Signal" ist

 

Mit dem Aktionsbündnis wollen die versammelten Städte und Gemeinden erreichen, dass die kommunale Selbstverwaltung wiedererlangt wird. Das größte Sparpotential sehen die in Essen versammelten Kommunalpolitiker in dem Abbau der Schulden und der sich damit verringernden Zinslast.

(19.02.2010)